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beiden unreinen Geister so offenbar vor sei» geistiges Auge ge-treten wäre. Acußcrlich zeigten sich Beide als gegenseitigeFreunde, die den ihnen wahrscheinlich bevorstehenden Verlustmit einander betrauerten; inwendig aber war Drittens einzigesi Streben darauf gerichtet, Toms Vertrauen in so weit zu gewin-ne neu, daß ihm dadurch der Weg zu seinem zukünftigen Ziele—der unverhofften, hohen Stellung eines Schwiegervaters eines soreichen Baronets — ungebahnt wurde, während der Neffe be-müht war, den Quartiermeister nur so lange in seinem Jrrthum zu. erhalten, daß er ihn im Falle der Noth als Zeugen zur Behaup-tung seiner Ansprüche benützen könnte. Auf welche Art er übrigens- dieses sein Ziel zu erreichen strebte — dieß zu errathcn, müssenwir der Einbildungskraft unserer Leser überlassen, da wir, beson-' dcrs in dem jetzigen Augenblicke, weit wichtigere Gegenstände zui verhandeln haben.
j Von dem Augenblicke an, da Sir Wychcrly zu Bett gebracht» worden war, saß Mr. Rothcrham dem Kranken zur Seite, bewachte
L de» Verlauf seiner Krankheit, und suchte die Wünsche des Patienten,
z welche dieser nur schwach und undeutlich knndzugebcn vermochte,
1 ^ seiner Umgebung begreiflich zu machen. Wir sagen absichtlich un-
l > deutlich, denn auch die Sprachorgane des Baronets hatten eine
j leichte Lähmung erlitten, so daß ein ähnlicher Zustand bei ihmsz eingctreten war, wie man ihn im gemeinen Leben mit dein Nris-E drucke einer schweren Zunge zu bezeichnen pflegt.
^ Wir haben oben Mr. Rotherham als einen wackcrn Heldens bei der Flasche geschildert, doch war er bei Veranlassungen, wie die
! ^ heutige, keineswegs ohne warmes, theilnchmcndes Gefühl, und
I ä verrichtete alle seine geistlichen Funktionen mit einer Salbung,
Z wie die Sitten des Landes und die Ansichten der Zeitgenossen dieß
r nur immer von einem Manne seines Standes verlangten. Er hatte
; sich sogar, sobald er bemerkte, daß der Patient wieder zu sich ge-
^ kommen war, freiwillig erboten, demselben die Krankcngebete