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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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eines langen Lebens Noll Glück und Gesundheit befallen wordenwar, und der Anblick ihres herablassende», sonst immer so gut ge-launten , nachsichtsvollen Herrn, der sich nunmehr in so schlimmerLage befand, machte einen überraschenden Eindruck ans die erhitztenKöpfe seines ganzen Haushaltes.

Mr. Rotherham, der im Nothfallc recht gut drei Flaschenauf sich zu uchmcu vermochte, hatte die Kunst des Aderlassens er-lernt; demgemäß öffnete er dem Patienten, noch während er ausdem Boden, worauf er gefallen hingestreckt lag, eine Ader, welcheglücklicherweise einen solchen Blutstrom von sich gab, daß der Ba-ronct dadurch nicht nur zum Leben, sondern großcntheils auch zumBewußtsein zurückgcsührt wurde.

Sir Wycherly war kein Trunkenbold wie Dutton, sondern nurein gelegentlicher Trinker wie Mr. Rotherham und der größereThell des wohlbcpfründetcn Klerus jener Zeit. Mangel an Hebungin seinen alten Tagen hatte eben so gut wie das Uebermaaß desgenossenen Weins zu diesem unerwarteten Anfalle bcigetragen; auchhegte man bereits die besten Hoffnungen, daß der Patient, unter-stützt von seiner guten Körpcrcoustitutiou, denselben wohl überlebenwerde. Zu allem Glück war der Apotheker eben beschäftigt gewesen,dem Gärtner ein Nccept zu verschreiben, so daß er schon fünf Mi-nuten nach dem Schlaganfalle am Krankenlager eintraf; der Haus-arzt nebst dem Chirurgen wurden Beide noch im Laufe des Mor-gens erwartet.

Sir Gcrvaise Oakes hatte seines Wirthcs Zustand durch seine»eigenen Kammerdiener erfahren, sobald dieser in der Bedientenstubedavon sprechen gehört hatte; als ein Mann voll Thatkraft zauderteer keinen Augenblick, sondern verfügte sich sogleich nach dem Zim-mer des Kranken, um ihm in Ermangelung einer besseren Hilfewenigstens seinen eigenen Beistand anzubietcn.

An der Thüre des Zimmers traf er mit Atwood zusammen,der von seinem Geschäfte abgerufen worden war; Beide traten mit