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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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wäre; doch steigerte ihn seine Trunkenheit wenigstens so weit, daßer im Stande war, der augenblicklichen Beschämung seiner Lagezu trotzen.

Ich bitte tausendmal nm Entschuldigung, Sir," begann eraufstehend und sich tief vor seinem Vorgesetzten verbeugend:ichbesaß keine Ahnung davon, daß ich die Ehre hatte, in AdmiralBluewaters Gesellschaft zu sein Jack nennt Euch den AdmiralBlue, Sir, ha! ha! ha! und diese Vertraulichkeit ist ein sicheresZeichen seiner Liebe und Achtung. Ich kannte nie einen Kapitänoder Flaggcuoffizier mit einem regelmäßigen, bezeichnenden Schiffö-namen, der nicht auch der Liebling der ganzen Mannschaft gewesenwäre. Ja, Sir, ich finde, die Leute nennen Sir Gervaise denkleinen Jarvy, und Euch den Admiral Blue! ha! ha! ha! ein un-trügliches Zeichen von Verdienst bei den Höheren, und von Liebeauf Seiten der Mannschaft."

Ich sollte mich eigentlich darüber entschuldigen, Mr. Dutton,daß ich, für mich selbst so unerwartet, in Euren Familienrathbeigezogen wurde," erwiedcrtc der Contreadmiral.Was unsereLeute betrifft, so sind sie eben keine großen Philosophen, obwohlsic recht gut zu unterscheiden wissen, ob sie gut kommandirt undbehandelt werden, oder nicht. Es ist jetzt übrigens schon ziemlichspät, und meine Absicht war, die heutige Nacht auf meinem eigenenSchiffe zuzubringen. Sir Wychcrly's Wagen ist beordert, mich ansden Landungsplatz zu führen, und Ihr werdet mir, wie ich hoffe,die Erlaubniß nicht versagen, die Damen mit derselben Gelegenheitnach Eurer Wohnung zu bringen."

Dutton gab seine Erlaubniß mit vollkommener Selbstbeherr-schung, ein Beweis, daß er bei entsprechender Laune die gewöhnlichenArtigkeiten eben so wohl ausznüben als zu empfangen verstand.

Das ist eine Ehre, Sir, welche Beide, wenn mein Rath ge-hört wird, gewiß nicht abzulehncn wünschen werden. Komm, Milly,närrisches Mädchen! trockne deine Thränen, und danke Admiral