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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Tochter, denn recht wohl konnte er sich noch eine Scene erinnern,die er mit Beiden gehabt, wobei der heftige Kampf zwischen seinemMeuschlichkeitsgefühl und feinen Grundsätzen ihn sogar bis zuThräncn gerührt hatte. Mildrcd war damals noch ein Kind ge-wesen, und hatte unterdessen den Namen jenes Offiziers vergessen;MrS. Dutton aber erinnerte sich seiner recht wohl, und war amheutigen Tage mit Furcht und Zittern in Whchceombc-Hall er-schienen, wo sie ihrem alten Bekannten begegnen sollte. Der ersteBlick hatte ihr gezeigt, daß sic unterdessen vergessen worden war,und auch sic hatte einen harten Kampf mit sich selbst bestanden, umeine» der peinlichsten Auftritte ihres Lebens in Vergessenheit zubegraben. Der obige Ausruf, der so höchst unerwartet kam, änderteaber mit einem Male den Stand der Dinge.

Mrs. Duttou," begann Blncwatcr, und nahm die trauerndeFrau freundlich bei der Hand,wir sind alte Freunde, wie ichnunmehr glauben muß, wenn Sie nämlich, nach dem, was vor-gcfallen, nur selbst noch erlauben wollen, mich als einen solchenzu betrachten."

Ach, Admiral Bluewater, mein Gedächtuiß bedurfte keinessolchen Mahners, um mich daran zu erinnern. Ihre gütige Theil-nahme, Ihr Mitleid ist mir jetzt eben so erfreulich, als in jenemschrecklichen Augenblicke, da wir früher mit einander zusammentrafcn."

So hatte ich also bei jener unerfreulichen Veranlassung dasVergnügen, ihre Tochter mehr als einmal zu sehen. Jetzt ersterkläre ich mir die Ahnung, die mich schon den ganzen Tag überbeschäftigte: in dein Augenblicke nämlich, da ich Miß Mildrcdheute zum ersten Mal erblickte, fiel mir auf, daß ihr ganzes Gesicht,vornehmlich dessen Ausdruck, mir bekannt war. Freilich ist csauch ein Gesicht, das, einmal gesehen, nicht so leicht wieder ver-gessen wird."

Mildred war damals noch ein Kind, Sir, und Ihr Gedächt-niß muß Sie doch getäuscht haben, da Kinder von ihrem Alter,