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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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einen ausdrucksvollen, wenn nicht gar dankbaren Blick auf denSprechenden, ihre Mutter aber verfolgte den Faden der Unterhal-tung, die ihrem gepreßten Herzen wenigstens einigermaßen Er-leichterung gewährte.

Gott sei gedankt dafür!" rief sic, ohne zu bemerken, daß ihreWorte einer sehr verschiedenen Deutung fähig waren;Alles, waswir bis jetzt an Mr. Wychecombe gesehen haben, berechtigt uns zudem Glauben, daß dieß keine ungewöhnliche oder blos zufälligeEnthaltsamkeit von seiner Seite ist."

Um so besser für ihn selbst. Zn einem solchen TriumphEurer Grundsätze oder Eures Temperaments oder gar Beider kannich Euch, junger Herr, blos Glück wünschtu. Wir gehöreneinem Stande an, in welchem wir als den ärgsten Feind, ge-fährlicher, als jeden andern, den der König uns entgegenstellenkönnte die Flasche zu fürchten haben, und ein Seemann kannkein wirksameres Mittel finden, um diesen unfern Todfeind un-schädlich zu machen, als die eigene Bildung und Vervollkommnungseines Geistes. Wer ernstlich denkt, trinkt selten viel; aber auseinem Schiffe gibt cs so manche müßige Stunden, ja wohl garWochen und Monate, in denen, bei dem Drang nach Vergnügen, dieVersuchung zu so unnatürlicher Aufreizung für Geister, die nicht diegehörige Kraft zum Widerstand besitzen, wirklich zu stark ist. Be-sonders ist dieß der Fall bei Schiffs-Kommandanten, welche, vermögeihres Rangs vom Umgang der klebrigen abgeschlossen und überallvon Verantwortlichkeit umgeben, sich in ihrer einsamen Kajüte alleinfinden und dann bei dem Mangel an paffender Gesellschaft vor demAndrang unbehaglicher Gedanken Schutz bei der Flasche suchen, diesie dann zu ihrer ausschließlichen Gefährtin erwählen. Ich setzeimmer die kritische Periode in dem Leben eines Seemannes in dieersten paar Jahre eines abgesonderten Kommandos."

O, wie wahr! wie wahr gesprochen!" murmelte Mrs. Dutton.Ach, jener Kutter jener unglückselige Kutter!"