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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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an mir habe, durch alle Zimmer gekommen. Ich dachte mir näm-lich müht Ihr wissen ich sei auf dem alten Planier nndmüsse, wie gewöhnlich zum Schlüsse, noch nach allem Röthigensehen. Der letzte Zug aus dem Alekrug hat mir diesen Gedankenin den Kopf gesetzt; jetzt aber ist Alles vorbei und ich sehe wohl,wie die Sachen stehen. Ja, Sir, das dürft Ihr glauben: derHauptmast au einer Kirche ist nicht aufrechter und gerader als meinVerstand in diesem gesegneten Augenblick. Sir Wychcrly gab mirein Glas von seinem Dunkelrothcn, als ich eben durch's Tafclzim-mcr rannte, und hiest mich aus den Untergang des Prätendenten trin-ken, was ich auch von ganzem Herzen that; aber ich finde doch, daßsein Porto sich ebensowenig mit dem Ale vertragen will, das ichunter der Kubbrücke *) untergebracht habe, als ein Franzmann miteinem Engländer auszukommcn vermag. Was ist Eure Meinung,Admiral Blue, von diesem Krcnzzug, den der Sohn des Präten-denten nach den schottischen Hochlanden unternommen hat?"

Blucwatcr warf einen raschen, mißtrauischen Blick auf denHof-meister, denn er wußte, daß sich der Bursche die halbe Zeit über inder Außcnkajüte und Speisekammer des Plantagcnet aushiclt,und konnte unmöglich wissen, wie viel er von den öfteren ver-traulichen Unterredungen bei Sir Gcrvaise mit angehört habenkonnte. Zum Glücke begegnete er übrigens bloß der ausdruckslosen' Miene eines schon halb über der See Befindlichen! und so war'seine Unruhe sogleich wieder zerstreut.

Ich halte es für eine ritterliche Unternehmung, Gallcygo,"gab er mit einer offenen Männlichkeit zur Antwort, die sich selbsthierzu keiner Verstellung entschließen konnte,fürchte aber, wiejeder Kreuzzug wird sie nicht viel Priscngcldcr ciubringen. Duhast übrigens vergessen, mir zu sagen, wie's mit den Herrschaftendrüben steht. Sir Wychcrly, Mr. Dutton, Mr. Rothcrham find

') Der Nimm, wo die Wein- und NumMer des Schiffes liegen.

D. N.