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Netz, um einen Gründling darin zu fangen, nicht aber, um sich da-mit eines Walisisches zu versichern."
„Können die Schurken so niederträchtig sein — ja, dürfen siesich solcher Keckheit unterfangen! Sic mußten doch wissen, daß dumir den Brief vorzeigcn würdest."
„Sie? — o nein! Sie haben sich meine Handlungsweise sogedacht, wie etwa die ihrige sein würde. Mit nichts fängt maneinen schwachen Menschen leichter, als mit einer vorgeblich vertrau-lichen Eröffnung dieser Art. Der Schandbnbe stellt mich geradenoch hoch genug, daß er sich denkt, ich werde mich ans so plumpeArt an der Nase herumführcn lassen. Beruhige dich, Freund; KönigGeorg weiß, daß er aus d i ch vertrauen darf, wogegen ich glaubenmuß, daß ich bereits verdächtig bin."
„Ich hoffe, Dick, du wirst meiner Verschwiegenheit nichtmißtrauen! Mein eigenes Geheimnis wäre mir nicht halb so heiligals das deine."
„O, das weiß ich vollkommen wohl. Dir kann ich keinenAugenblick mißtrauen — nein, nein — weder deinem Kops nochdeinem Herzen dürfte ich solches Unrecht thun! — meiner selbstaber bin ich nicht eben so sicher. Wo unsere Gefühle mit herein-gezogen werden, da ist auch unser Rechtthun gefährdet, und beider Sache ist ebensoviel Gefühl, als sonst etwas anderes mitim Spiele."
„In allen meinen Depeschen ist auch nicht eine Zeile, dieirgend ein Mißtrauen von meiner oder irgend einer andern Seitevcrrathen könnte. Es ist darin allerdings von dir die Rede, aberauf eine Weise, die dich eher erfreuen als beunruhigen würde.Nimm sie, lies sie alle; ich hatte nur schon längst vorgenommcn, siedir sämmtlich vorzuzeigen, sobald wir mit dieser verdammten Dis-cussion zu Ende gekommen wären."
Mit diesen Worten warf Sir Gcrvaise das ganze Packet mitBriefen auf den Tisch, an welchen sein Freund sich lehnte.