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Oakes, und sage mir alsdann, ob Kielholen für den Schreiber nichtnoch zu gut wäre."
Sir Gervaisc nahm den Brief schweigend, doch nicht ohnegroße Ueberraschung aus der Hand seines Freundes und begannihn durchzulesen. Je weiter er kam, desto höher stieg ihm das Blutin die Schläfe; einmal senkte er sogar die Hand und warf einenBlick voll Verwunderung und Unwillen auf seinen Gefährten.Damit der Leser sehen möge, wie sehr er zu beiderlei GefühlenVeranlassung hatte, wollen wir ihm das Schreiben vollständig mit-theilcn. Dasselbe lautete wörtlich also:
„Theurer Admiral Bluewater!
„Unser altes Freuudschastsverhältniß, so wie eine Blutsver-wandschaft, worauf ich stolz zu sein alle Ursache habe, bestimmenmich gleichermaßen, in diesem hochwichtigen Augenblicke Vorliegen-des an Euch zu richten. lieber den Ausgang, welchen der übereilteVersuch des Prätendentensohnes nehmen wird, kann wohl kein ver-nünftiger Mann einen Augenblick im Zweifel sein. Doch wird unsder Knabe noch mannigfach zu schaffen machen, bis wir uns seinerendlich entledigt haben werden. Deßhalb schauen wir uns beiallen unfern Freunden nach ihrem wirksamsten Beistände und ihremgemeinschaftlichen wohlüberlegten Zusammenwirken um. Auf Eu chberuht unser vollestes Vertrauen: könnte ich doch von jedemFlaggenofsizier unserer Flotte das Nämliche behaupten!In einer sehr hoher Region herrscht einiges Mißtrauen — ich hoffevon ganzem Herzen, daß es unverdient sein möge — gegen dieLoyalität eines gewissen kommandirenden Chefs, der Eurer Beobach-tung so vollkommen bloß gegeben ist, daß ein Wink über diesesFaktum einem Manne von Eurem politischen Scharfsinn vollkom-men genügen wird. Der König sagte heute Morgen: ,Wohl, daischt ja Bluewater: seiner sind wir so sicher wie där Sonne/Ihr seid zu meiner großen Freude höchsten Orts ausgezeichnet gut