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daß dieser den erhaltenen Brief schon zum dritten Male überlas.Da er jetzt ohne Zeugen war, so zögerte er nicht, seine Besorgnißlaut werden zu lassen.
„Es ist, wie ich fürchtete, Dick!" rief er. „Der Brief kommtvon irgend einem vornehmen Anhänger dieses Eduard Stuart?"
Der Contreadmiral richtete seine Augen mit schwer verständ-lichem Ausdruck auf seines Freundes Gesicht und durchlas dannden Inhalt der Epistel zum vierten Mal.
„Eine kostbare Bande Schurken sind sic doch, Gcrvaise!" riefder Contreadmiral endlich. „Wollte man auch den ganzen Hofdurchmustern, so möchte ich erst noch fragen, ob man nur so vieleEhrlichkeit vorfindcn würde, um einen einzigen puritanischen Schuftdamit durchzusäucrn. Sag' mir einmal, Oakcs — kennst du dieseHand? Ich frage dich, hast du sie je zuvor gesehen?"
Mit diesen Worten bot er Sir Gervaise die Aufschrift desBriefes hin, und dieser erklärte nach genauer Untersuchung, daßihm die Handschrift gänzlich unbekannt sei.
„Dacht' ich mir's doch," fuhr Bluewatcr fort, und trenntesorgfältig Siegel und Unterschrift von dem Rande des Schreibens,um sie alsbald au dem Lichte zu verbrennen. „Lassen wir wenig-stens diesen schmählichen Theil des Geheimnisses für immer begra-ben sein. Der Bursche, der's geschrieben, hat das Wort,vertrau-lich^ an die Spitze seines erbärmlichen Gekritzels gesetzt — undwahrlich, ein ächter Schurke ist er, nach der Mühe, die er sich ge-geben hat. Doch hat Niemand ein Recht, sich aus diese plumpeManier zwischen mir und meinem ältesten Freunde einzudrängcn,und am allerwenigsten bin ich gesonnen, dieses verrätherische Stück-chen dir vorzuenthalten. Indem ich seinen Namen verbrenne, thueich mehr, als der Schurke eigentlich verdient; nichtsdestowenigeraber will ich mir das Vergnügen nicht versagen, ihm eine Antwortzuzusenden, wie er sie nicht besser verdient hat. So lies denn,