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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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cr an Bord des Dnplin, wohin er beordert ist, zn gelangen wünschte;auf dem Platze aber stieß cr aus unsere Barke, in der ich eben lan-dete, und da wünschte cr denn zu wissen, wo Admiral Blnewaterzu treffen sei er glaubte nämlich, cr befinde sich auf der Flotte.Einer von den Leuten sagte ihm, daß ich so zu sagen der Freundund Diener der beiden Admirale sei, und da wandte er sich dennan mich und fragte mich nur meinen Rath. So versprach ich ihm,ungesäumt den Brief zu überliefern, da ich schon tausende zuvorüberliefert hatte, und recht wohl wußte, wie man das angrcifenmüsse und cr gibt mir den Brief mit dem besonderen Befehl,das heißt er sollte dem Contreadmiral unter der Leeseite desKrcuzbramscgels, nämlich privatim übergeben werden. Nunseht, ihr Herren, ihr Beide wißt, daß ich mich darauf verstehe, undso übernahm ich denn das Acmtchcn."

Und ich hin für dich eine so unbedeutende Person geworden,Meister Gallcpgo, daß ich vor deinem klug unterscheidenden Ver-stände für gar Niemand gelte!" rief der Viceadmiral spitzig.Ichhabe mir doch schon seit sünsnndzwanzig Jahren etwas der Artgedacht."

Der Herr sei mit Euch, Sir Jarvy was doch Flaggen-offiziere sich manchmal täuschen können! Auch sie sind sterblichso pflege ich oft den Leuten in der Kombüse *) zu sagen undhaben öfter einen unrichtigen Appetit, gerade wie unsere jungenHerren, wenn sie Jemand quer über die Klüsen kommen, sag' ich.Nun zähle ich aber Admiral Blucwater und Euch selbst so ziemlichnur als einen Mann, da ich sehe, daß ihr nur wenig oder garkeine Geheimnisse vor einander habt. Ich kannte euch noch alsjunge Herren, und damals liebtet ihr euch wie Zwillingsbrüder;dann kannte ich euch, als ihr erwachsen wäret und die ganze Nacht-wache hindurch mit einander ans dem Verdeck auf und abgingetund euch ellenlange Geschichten erzähltet, und endlich kannte ich

') Schiffsküche.

D. U.