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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
149
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Ich hoffe, Admiral Bluewater, da wir so gut mit einander bekanntsind, werdet Ihr mir dicß nicht übel nehmen."

Wo keine Beleidigung beabsichtigt wird, kann ich auch nichtsübel nehmen, mein Freund. Jetzt laß uns aber einmal deinenSpeisezettel Horen."

Nun, Sir, das erste Gericht, das ich mit Mrs. Larder, SirWycherlffs Köchin, verhandelte, war ein LobsconS*); und dieHerren werden mirs kaum glauben die arme Frau hatte nochnie davon gehört. Ich wollte mein Examen erst noch recht leichteinrichten, um sie, so zu sagen, durch meine Gelehrsamkeit nicht ansden ersten Schlag niederzuschmettcrn, gerade wie Sir Jarvy diefranzösische Fregatte blos mit der ober» Kanonenreihe überwältigte,um das arme Ding lebendig in die Hand zu kriegen."

Und die Köchin wußte nichts von einem LobsconS, auch nichtvon seiner Essenz oder sonstigen Beschaffenheit?"

Ei was, Admiral Bluewater, in einen LobsconS kommen keineandere Essenzen als Kartoffeln; so machen wir's auf dem altenPlanier inmtiov heißt das,Plantagcnct^ dabei darf derLigucur nicht vergessen werden, und da könnt Ihr leicht denken,daß wir nur ächten Jamaika nehmen. Nein, nein, die Kartoffeldas ist die wahre Essenz für einen LobsconS, und es ist erst nochein gutes Ding um eine Kartoffel, Sir Jarvy, besonders wenn dieHerren bei mchrmonatlicher Seefahrt ans gesalzenes Pöckclfleischbeschränkt waren."

Nun, Galleygo, was war denn nun das nächste Gericht,womit du die gute Frau in Verlegenheit brachtest?" fragte derContrcadmiral, welcher seinen Freund daran verhindern wollte, daßer den Koch aus dem Zimmer gehen hieße, da er dessen Anwesen-heit aus dem Grunde wünschte, um jeder ferneren politischen Dis-cussion überhoben zu sein.

Ein Gericht aus Pöckclflcisch, Kartoffel» und Zwiebeln, daS aus Schiffeneigenthümlich zubcreitct wird. D. N.