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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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aus der ganzen Liste der hinter mir stehenden Flaggenofsiziere freigestellt wurde und so wollen wir nicht weiter von der Sachereden. Was übrigens das rothe Band betrifft, das mag meinet-halben bleiben, wo es will."

Sir Gcrvaise war eben im Begriff, in seiner früheren Weisezu antworten, als ein Klopfen an der Thüre einen abermaligenBesuch ankündigte.

Diesmal war cs Galleygo, der sich unter der geöffneten Thürezeigte; er war nämlich ebenfalls vonSirWycherly nach dem Schlöffecingeladen worden, denn dieser ging'in seiner Gastfreundschaft soweit, daß er Alles, was zu Sir Gervaise's unmittelbarem Gefolgegehörte, in die demselben gewährte Bcwirthung bereitwillig einschloß.

Was zum Teufel hat denn dich hierher gebracht?" rief derViceadmiral etwas heftig, denn die Unterbrechung kam ihm geradein diesem Augenblick höchst ungelegen. Du bist bekanntlich hiernicht am Bord des Plantagenet was hast du in der Wohnungeines Edelmanns zu schaffen, wo Mundschenken und Haushälterinnengenug vorhanden find, und cs also weder deines Raths noch deinerBefehle bedarf, um die Sachen in Ordnung zu halten?"

Nun, seht einmal, Sir Gcrvaise, da kann ich auch nicht einBischen mit Euch übereinstimmen, denn ich meine, ein Hofmeisterauf einem Kriegsschiff das heißt nämlich ein Kajütenhofmei-ster und das erst noch ein guter ist ganz dazu gemacht, geradein diesem Hause mannigfache Verbesserungen cinzuführcn. Ich habebereits mit der Köchin eine Unterredung über allerlei Gegenständegehabt; dabei wußte ich ihr die Namen von sieben verschiedenenGerichten aufzuzählcn, und sie hat so gut wie eingcstanden, daß sieihr sammt und sonders wie lauter böhmische Dörfer verkämen."

Mir scheint, Bluewater, ich werde den Burschen in den langenPieck *) stecken und ihm dort Quarantäne auferlegen müssen. Ich

') Pieck ist der hinterste Lheil im Schiffsraum, Ivo die Arrestanten untergebrachtwerden. D. U.

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