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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
138
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für seine außerordentlichen Dienste bei verschiedenen Veranlassungeneines der vakant gewordenen rothcn Bänder in Gnaden zu verlei-hen. Selbst von dem Preinicr war eine kurze Note beigeschlossen,welche besagte, daß das Ministerium sich außerordentlich freue,den königlichen Willen mit der Herzlichsten Bereitwilligkeit von sei-ner Seite in Vollzug setzen zu können.

Nun, was hältst du jetzt von der Sache, Richard Bluc-watcr?" fragte Sir Gcrvaise triumphircnd.Habe ich dir nichtimmer gesagt, daß es früher oder später doch noch so kommenmüsse?"

So ist cs denn zu spät gekommen," antwortete Blucwaterkalt, und legte Band, Insignien und Briefe ruhig auf den Tisch.Es ist dieß eine Ehre, die ich jetzt nur von meinem rechtmäßigenFürsten annchmen darf. Kein Ruderer kann mich gesetzlich zumRitter des Bathordens erheben."

Nun, Mr. Richard Blucwater, sagt mir doch gefälligst,wer hat Euch denn zum Kapitän, dann zum Kommodore und end-lich zum Coutrcadmiral gemacht? Bin ich etwa ein Betrüger,weil ich dieses Band aus keinen bessern Händen, als denen einesKönigs aus dem hannövcr'schcn Hause empfangen habe? Bin ichnach deiner Ansicht ein wirklicher Viceadmiral der rothen Flagge,oder bin ich es etwa nicht?"

Ich mache einen strengen Unterschied, Oakes, zwischen deinemRang in der Marine und zwischen bloßer persönlicher Würde. Imersten Falle dienst du deinem Vaterlande, und gibst gerade eben soviel, als du empfängst, wogegen cs sich im zweiten um eine beson-dere Gnade handelt, welche der geehrten Person ein größeres An-sehen verleiht, ohne daß diese ein entsprechendes Aequivalent bietenkönnte, durch welches die Annahme eines ungesetzlich verliehenenRanges entschuldigt würde."

Der Teufel hole deine Unterscheidungen, die Alles über denHausen werfen und den Dienst am Ende zu einem wahren Babel