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Seele gut ist/' bemerkte Mrs. Dutton mit einer Hast, welche sieaugenblicklich wieder bereute.
„Nein, das nicht. Gewiß ist Oakes in Allem, was die Tafelbetrifft, so enthaltsam, wie ein Einsiedler, und dabei hat er doch eineManier an sich, daß man ihn für einen Trinker halten könnte, unddurch die er sogar einen: Vierflaschcnmann als ein willkommener Zech-bruder erscheinen wird. Wie er das anfängt, kann ich Ihnen wahrhaftignicht sagen, aber das kann ich Sie versichern, er macht es so gut,daß man behaupten könnte, er treibe seines Königs Feinde aushoher See kaum mächtiger zu Paare, als er seine Freunde zu Hausunter den Tisch zu bringen versteht. Sir Wycherly hat seine Ge-sundheiten mit einem Toast aus das Haus Hannover begonnen, undda kanns denn wohl noch eine lange Sitzung geben."
Mrs. Dutton trat ans Fenster, um die Blässe ihrer Wangenzu verbergen.
Admiral Blncwatcr war zwar für seine eigene Person im Ge-nüsse des Weins vollkommen enthaltsam, betrachtete aber, wie diemeisten Männer jener Zeit, die uneingeschränkte Freiheit bei derFlasche nach dem Mittagessen als eine sehr verzeihliche Schwäche,und ließ sich deßhalb vollkommen beruhigt an Mildreds Seite nie-der, mit der er alsbald ein Gespräch begann.
„Ich hoffe, meine junge Dame, als eines Seemanns Kind hegenSic eine angeerbte Nachsicht gegen die Plauderei und Unterhaltungeines Seemanns. Bedenken Sie nur, daß wir den größten Theil desJahres auf unfern Schiffen eingeschlossen sind, und darum sehr arman Ideen über so mancherlei Gegenstände bleiben müssen — dennwollte man gar an Einem fort nur über Winde und Wogen sichunterhalten, das würde ja selbst einen Dichter ermüden."
„Als eines Seemanns Tochter ehre ich meines Vaters Beruf,Sir, und als ein englisches Mädchen weiß ich die tapferen Ver-teidiger dieses Eilandes hochznschätzen. Doch wüßte ich nicht,warum Seeleute weniger als andere Leute zu sprechen wissen sollten."