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als ganz junger Mann in seiner Liebe sich getäuscht und seit derZeit als unverbesserlicher Junggeselle gelebt haben. So nimm dichalso in Acht, meine Liebe."
„Die Warnung war unnöthig, theure Mutter," antwortete Mil-dred lächelnd, „ich könnte den Admiral kindlich lieben, wie einenVater, doch wirst du mir vergeben, wenn er mir zu einem innigerenBande nicht jung genug erscheint."
„Und doch gehört er jenem vielbewunderten Stande an—" be-merkte die Mutter mit zärtlichem und doch etwas schelmischemLächeln. „Ich habe dich ja oft von deiner leidenschaftlichen Vor-liebe für das Seeleben reden hören."
„Das war früher, Mutter, da ich noch wie eines SeemannsTochter und nicht viel besser als ein unbesonnenes Mädchen sprach.Ich wüßte eben nicht, warum ich jetzt den Stand eines Seemanneshöher als irgend einen andern achten sollte. Ich fürchte, Soldaten-und Scemannssrauen haben oft nur allzuviel Elend und Jammerzu befürchten."
Der Mutter Lippe zitterte abermals; doch als sie Jemand derThüre nahe kommen hörte, raffte sie sich zusammen, um wenigstensruhig zu erscheinen, und in demselben Augenblick trat Admiral Blue-watcr in das Zimmer.
„Ich bin der Flasche davongelaufen, Mrs. Dutton, gerade wieich vor einem um's Doppelte stärkeren Feind davonrennen würde —um Sic und Ihre schöne Tochter wieder zu sehen," begann er, undgab jeder von den beiden Frauen so freundlich die Hand, daß dieseArtigkeit für weit mehr als eine Gunst, ja daß sie als ein besonde-rer Beweis von Herzensgüte ausgenommen werden konnte. „Oakesist eben im Begriff, mit seinem Bruder Baronet den Klüver einzu-hölen, wie wir Seeleute zu sagen pflegen, und ich — bin alsbaldohne Signal aus der Linie herausgebrochen."
„Ich hoffe, Sir Gervaise Oakes betrachtet es nicht als eineNothwendigkeit, mehr Wein zu sich zu nehmen, als für Leib und