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wenn er lachte, und wiederum einen mißbilligenden Blick annahm,wenn sie Mißbilligung gerechtfertigt glaubte.
All'Dieses beobachtete Wuchert» mit hohem Entzücken: er nahmsogar einigermaßen an der Unterredung Thcil, denn cs war offen-bar, daß der Contreadmiral seine schöne Nachbarin keineswegs fürsich allein in Beschlag zu nehmen wünschte. Vielleicht war eSgerade der Platz, welchen der junge Mann ihr gegenüber einnahm,der Mildred ucranlafitc, dem alten Offizier so manchen dankbarenBlick, so manches süße Lächeln znznwcnden, denn nie konnte sie überdie Tafel hinübersehen, ohne Wycherly's Blick zu begegnen, derin stiller Bewunderung ans ihr erröthendes Antlitz geheftet war.
So viel ist gewiß, wenn unsere Heldin im Laufe des Abendsauch keine Eroberung — was man nämlich im gewöhnlichen Lebenso nennt — an Admiral Blncwater machte, so wurde er doch ihrwarmer, aufrichtiger Freund. Selbst Sir Gervaise fühlte sich imersten Augenblick durch den ganz besonderen, hingcbendcn Eifer be-troffen, womit sein alter Tischgcnosse dem schönen Mädchen nebenihm aussckiließlich seine Aufmerksamkeit widmete. Ein-oder zweimalkam ihm sogar der Gedanke, ob cs wohl möglich wäre, daß ein soerfahrener, verständiger und mit den ersten Hofschönhciten so ver-trauter Mann wie Blncwater, sich noch in seinem fünfzigsten Jahrein das hübsche Gesicht eines Landmädchens vergaffen könnte. Dochbald mußte er diese Idee als völlig widersinnig verwerfen, woraufer jedesmal seine ungcthcilte Aufmerksamkeit wieder dem gesprächigenWirth an seiner Seite schenkte, der ihn mit einer weitläufigen Ab-handlung über Kaninchen und dercnGchege zu unterhalten bemüht war.
Auf diese Art verstrich die Zeit des Mittagessens.
Mrs. Dntto» erbat sich, so bald nur immer der Anstand eszulassen wollte, die Erlaubniß ihres Wirths, sich mit ihrer Tochterzurückziehen zu dürfen. Während sie das Zimmer verließ, warf sienoch einen ängstlichen Blick ans das Gesicht ihres Gatten, das vondem häufigen Genüsse des Portweins bereits hochroth zu glühen