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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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meistcrs, war, wie man glaubte, durch Mrs. Dnttons Einflußauf Lord Wilmeter, deu Bruder ihrer ehemaligen Jugendfreun-dinnen, zu Stande gekommen. Daß ihr Manu das Vermögen ver-geudet, war eben so gewiß, als daß seine Gewohnheiten, wenigstenswas Mäßigkeit betraf, höchst schlimmer Natur waren, wodurch seinWeib, wenn auch nicht völlig aufgerieben, doch jedenfalls ein höchstunglückliches Wesen werden mußte, das ebensowohl Mitleid alsBewunderung verdiente.

So wenig sich auch Sir Wycherly auf Menschenkenntniß ver-stand, so mußte er doch sehr bald den höheren Werth von Weibund Tochter, vor dem des Gatten und Vaters, anerkennen und auchseinem jungen Namensvetter müssen wir die Gerechtigkeit wider-fahren lassen, daß die unverkennbare Bewunderung, welche er Mil-dred zollte, ebensosehr ihrem trefflichen Gemüth und Charakter, sowie der anziehenden Natürlichkeit ihres ganzen Wesens als denausnehmenden Reizen ihrer Person galt.

Diese kleine Abschweifung wird vielleicht in den Angen desLesers um so eher die besondere Theilnahme entschuldigen, welcheAdmiral Bluewatcr unserer Heldin bezeigte. Mit dem Takte einesMannes von Welt, welcher Jahre und vornehme Stellung gänzlichbei Seite gelegt zu haben schien, gelang es ihm, dem Mädchenihre Schüchternheit zu benehmen, und sie nach und nach gesprächigerzu machen. Bald entdeckte er an ihr zu seinem Erstaunen eineZartheit des Gefühls und eine Gediegenheit der Kenntnisse, wie ersie hier am allerwenigsten erwartet hatte. Er war ein zu seinerGesellschafter, und besaß einen viel zu richtigen Takt, als daßer mit seinen eigenen Ansichten zu glänzen versucht hätte; dagegenwußte er es mit jener ruhigen Weise, welche einem Manne, dermit den verschiedenen Ansichten und Geschmacksrichtungen derWelt vertraut ist, so leicht und geläufig wird bald so weitzu bringen, daß die bewunderte Schöne aus seine eigenen Bemer-kungen antwortete, daß sie mit seinen Gefühlen sympathisirte, lachte,