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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Seite
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dicht neben sich zu plaeircn Sorge getragen hatte. Wycherly saßihr gegenüber, und so war Dntton und Mr. Rothcrham, dcr Vicar,genöthigt, die beiden übrigen Stühle cinznnehmen. Der gute Ba-ronct hatte zwar ein saures Gesicht gemacht, als er den Eontread-miral so ganz gegen seinen Willen nntcrgcbracht sah; da ihm jedochSir Gcrvaisc versicherte, sein Freund sei nie glücklicher, als wenner der Schönheit huldigen könne, so mußte er sich, wohl oder übel,in die getroffene Anordnung fügen.

Daß Admiral Bluewater von MildredS Schönheit betroffenwar, und an ihrem natürlichen, acht weiblichen Wesen, das alleErwartungen, die man ihrem Stande gemäß von ihr hegen konnte,bei weitem übcrtras, Gefallen fand blieb Allen am Tische nichtlange ein Geheimniß; doch war dabei sein Benehmen gegen sie sooffenherzig, ja fast väterlich zu nennen, daß man seine Bewunde-rung unmöglich für etwas Anderes als für den Ausdruck seinesWohlgefallens nehmen konnte, das übcrdieß durch den Unterschieddes Lebensalters, so wie durch ihre verschiedene Lage und Erfah-rung ganz wohl gerechtfertigt werden konnte. Airs. Dntton warauch weit entfernt, über die Aufmerksamkeiten des ContrcadmiralsUnruhe zu fühlen, im Gcgcnthcile bemerkte sie dieselben mitinnerlicher Freude, und empfand wohl einen heimlichen Stolz indem Bewußtsein, daß sie wirklich so wohl verdient waren.

Es wurde schon früher gesagt, daß sie die Tochter eines Rent-meisters bei einem Edclmannc in der benachbarten Grafschaft war;sic hatte sich in der Familie von ihres Vaters Gönner so wohldaran zu machen gewußt, daß sic, als ein Liebling der Töchtervom Hause, gewissermaßen in deren Gesellschaft zngelassen wordenwar, und an den Vortheilen ihrer Erziehung Anthcil genommenhatte. Lady Wilmcter, die Mutter der jungen Damen, bei welchensie als eine Art niederer Gesellschafterin zngelassen wurde, hatte sichin den Kopf gesetzt, daß cs dem Mädchen zum größten Nutzengereichen müßte, wenn sie zur Erzieherin herangebildet würde; sie