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Zwei Freunde, die sich so genau kennen, wie dieß bei denbeiden Admiralen der Fall war, haben tausenderlei geheime Mittelan der Hand, nicht nur um sich gegenseitig zu verletzen, sondernauch das auf Augenblicke unterbrochene Freundschastsverhältnißwieder herzustellen. Admiral Bluewater bemerkte recht gut, daßSir Gervaise über die unter den gewöhnlichen Whigs allgemeinverbreitete Meinung weit erhaben war, wonach diese dem Mährchenvon einer unächten Abkunst des Prinzen Gehör schenkten; die ge-heime, ironische Anspielung, die derViceadmiral über diesen Gegen-stand gemacht, wirkte vollends wie Oel aus seinen erhitzten Geist,und stimmte denselben wieder zur Mäßigung. Dieß war auch SirGervaise's Absicht gewesen, und Beide lächelten sich wieder so freund-lich an, daß man deutlich erkennen konnte, wie das geistige Ein-verständniß wenigstens für die nächste Zeit unter ihnen hergcstellt war.
Aus Gefälligkeit für seine Gäste gab Sir Wychcrly seine Ein-willigung zu der vorgeschlagenen Aenderung der Unterhaltung; dochblieb es ihm immer noch etwas räthselhaft, wie die beiden Admiralevor der Besprechung einer Unternehmung, die, nach seinen Begriffenvon der Sache, jedem Engländer das Höchste und Wichtigste seinmußte — so offenbaren Widerwillen an den Tag legen konnten.Tom war auf eine Art zurückgcwieseu worden, daß er sich währendder ganzen übrigen Mahlzeit schweigend verhielt — die Uebrigenbegnügten sich mit Essen und Trinken, wie wenn überhaupt nichtsvon Bedeutung vorgefalleu wäre.
Wohl selten wird sich eine Gesellschaft zu Tische setzen, ohnedaß geheime Jntriguen wegen der Nachbarssitze Vorkommen, solange natürlich nicht besondere Naug- oder sonstige Verhältnissezwischen die persönlichen Wünsche treten. Sir Wycherly hatte SirGervaise zu seiner Rechten und Mrs. Dntton zu seiner Linken ge-setzt; Admiral Bluewater hatte glücklicherweise— den ihm von demWirthe angewiesenen Platz vermeidend, seinen Sitz neben Mildredeingenommen, welche Tom Wychecombe am untern Ende der Tafel