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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Tag zuvor aufbrechen müssen, und würde in vielen Theilcn derInsel vorgezogcn haben, der Sicherheit halber zwei volle Tagedazu zu verwenden. Schottland war damals von Devonshire weiterals heutzutage die Stadt Genf entfernt, und alle Neuigkeiten ver-breiteten sich nur langsam und mit all' der Ucbertreibung und Un-sicherheit, wie sie stets mit langem Verzüge verknüpft ist.

So war es also kein Wunder, wenn ein Jakobite aus demWeg nach seinem Landsitze dem wahren Herde des Ansehensund des Einflusses bei einem englischen Gutsbesitzer eine Bot-schaft, welche ihm durch den Eifer thatiger, politischer Anhängerzugckommen war, um mehrere Stunden früher erfahren konnte,als die gewöhnliche Post ihre regelmäßigeren Neuigkeiten zu ver-breiten im Stande war. Das Wenige, was diesem Edclmanneoder vielmehr seinem Diener entschlüpft war er selbst nämlichwar noch so ziemlich verschwiegen, und vertraute sich auf jederStation blos einem oder zwei seiner intimeren Freunde warweder sonderlich genau noch auch sehr allgemein bekannt geworden.Wycherly hatte bei seinem Nachfragen viele Vorsicht bewiesen, undwar insbesondere mit der ganzen Klugheit eines Offiziers daraufbedacht gewesen, seine Neuigkeiten einzig und allein für das Ohrder Vorgesetzten aufzubehalten.

Als daher Sir Gervaise wieder in das Gesellschaftszimmertrat, bemerkte er sogleich, daß Sir Wycherly von dem, was imNorden vorgesallen war, noch nichts erfahren hatte; er versäumteauch nicht, dem Lieutenant mit einem freundlichen Blicke seinenherzlichen Dank für die von ihm bewiesene Verschwiegenheit zu be-zeigen. Diese Enthaltsamkeit erhob den jungen Offizier in denAugen seines wohlerfahrenen, aufmerksamen Admirals noch weithöher, als die Klugheit und Energie, womit der Jüngling kaumvorher seinen Auftrag vollzogen hatte, denn er erkannte recht wohl,daß von all' Denen, welche sich in dem genannten Falle unzweifel-haft eben so brav benommen hätten, doch nur Wenige unter den