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reinsten Grundsätzen zu folgen, indem sie sich dem Drange einerNeigung Hingaben, die sie für die widerstreitenden Ansprüche derHäuser Braunschweig und Stuart in den Kampf gehen hieß.Vielleicht gab es nicht leicht zwei andere Männer in England,welche sich ihrer Beweggründe bei dieser ihrer politischen Neigungweniger als unsere beiden Freunde zu schämen brauchten, unddennoch waren sie, die sonst, wie wir gesehen haben, in den meistenandern Dingen so sehr mit einander übcreinstimmten, in diesemeinen Punkte diametral von einander verschieden.
So viele Jahre hindurch hatten sic in langem, hartem DiensteFreude und Leid mit einander getragen, und stets war Eifersucht,Mißtrauen und Unzufriedenheit ihren: Herzen fremd geblieben, dennjeder von den Beiden hatte nie einen Augenblick gezwcifclt, daßseine eigene Ehre, sein Glück und Wohlergehen von dem Freundeeben so hoch geschätzt und eben so eifrig erstrebt werde, als dießvon seiner eigenen Seite nur immer geschehen konnte. Ihr ganzesLeben bestand ans einer ununterbrochenen Reihe gegenseitiger, an-spruchsloser Beweise ihrer innigen Freundschaft, und alles Das warunter Umständen geschehen, welche die edelsten, männlichsten Gefühleihrer Natur von selbst erwecken mußten. Noch als Jünglingewaren sie bei ihren lachenden Tischgcnossen unter dem Namen,Pylades und Orestes^ bekannt; in späteren Jahren nannte mandas tapfere Paar, das alle seine Fahrten zusammen ausgeführthatte, in der ganzen Marine nur die ,Zwillings-Kapitäne^. Siehatten bei verschiedenen Gelegenheiten feindliche Fregatten ange-griffen und erobert. Natürlich trug bei solchen Veranlassungen derAcltere von den beiden den größeren Ruhm bei der Nation davon;dagegen hatte Sir Gervaise in seinem Edelmuthc von jeher sich allenur erdenkliche Mühe gegeben, auch dem jüngeren Freundeseinen vollenAnthcil an der Ehre des Tages zu sichern, und seinerseits sprachKapitän Bluewatcr niemals von diesen Affairen, ohne sie als Siegeseines Freundes, des Commodorc, darzustellen. Mit einem Wort,