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lang, jeder auf seinem Zimmer, auf und nieder, und überdachtendie wahrscheinlichen Folgen, welche dieses neue Ercigniß für ihrLand und sich selbst nach sich ziehen konnte.
Sir Gervaise Oakcs hatte einen derartigen Vorfall erwartet,und war daher weit weniger überrascht als sein Freunh; dochbetrachtete er die Krisis immerhin als außerordentlich bedenklich, sodaß seine Besorgniß nichts weniger als ungegründct erschien: dasGlück der Nation wie der Friede der Familien möchte wieder auflange Zeit zerstört werden.
Wie dieß noch heutzutage der Fall ist, und wohl für alleZeiten der Fall sein wird, so gab cs auch damals zwei Parteienin England. Die eine derselben klammerte sich an die Vergangen-heit mit allen ihren ausschlicßcndcn Erbrechten, während die andereweit eher von einem Umschwünge der Dinge jene Vorthcile undEhrenstetten erwartete, wonach sie sich sehnte. — Die Religionbildete dazumal das Steckenpferd der Politiker, wie dieß heutzu-tage mit der Freiheit auf der einen und mit der Ordnung aufder anderen Seite der Fall ist; auch waren die Anhänger beiderParteien um die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts gerade ebenso blind, heftig und ohne Rücksicht auf Grundsätze, wie wir dießnoch jetzt um die Mitte des neunzehnten von ihren beiderseitigenErben rühmen können. Zwar war die Handlungsweise zum Thcileine andere, und die Loosnngsworte und Einignngspunkte nicht ganzdieselben wie in unseren Zeiten: dagegen war England in Allem,was unwissende Zuversichtlichkeit, wüthende Verleumdung und maß-lose, unter dem Mantel des Patriotismus kaum halb verdeckteSelbstsucht betrifft, mit seinen ersten Whigs und Tories dasselbeEngland, wie zur Zeit des Konservatismus und der Reform; ebensowie das Amerika von nmro 1776 noch dasselbe Amerika ist, wiees im Jahre 1811 sich darstellt.
Bei allen politischen Kämpfen werden übrigens Tausende vonStreitenden, wenn sie sich gegenseitig auch noch so bitter befehden,'