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gar erweisen, daß der König einen Herrn Irgendwo und Nirgendanzum Ritter erhoben hätte."
Der Hohn und Aerger, womit dieß gesprochen wurde, war zuauffallend, um unbeachtet zu bleiben, und Dutton und seine Fraufühlten wohl, wie unangenehm die weitere Verfolgung dieses Ge-genstandes werden mußte; doch selbst die Letztere fühlte bei all'ihrer demuthsvollen Schüchternheit und Herzensmilde eine hoheGlut auf ihrer eigenen bleichen Wange aufsteigen, als sie die tiefeRothe auf ihrer Tochter Antlitz bemerkte, und den heftigen Drangder Leidenschaft gewahrte, der jetzt das edelgesinnte Mädchen zueiner Erwiederung hinriß.
„Wir kennen jetzt Mr. Wychecombe seit mehreren Monaten,"bemerkte Mildrcd, und heftete ihr volles, blaues Auge aus Tomsfinsterblickendcs Gesicht, „und haben nie etwas bei ihm gesehen,was uns zu dem Glauben veranlassen dürfte, daß er einen oder garmehrere Namen führen könnte, wenn er sich nicht für vollkommendazu berechtigt hielte."
Dieß sprach sie Mt-sanfter Betonung, aber gleichwohl mit soentschiedenem Ausdruck, daß jedes ihrer Worte tief in Tom Wyche-combe's Seele eindrang. Er warf einen raschen, mißtrauischenBlick auf die schöne Sprecherin, wie wenn er sich hätte überzeugenwollen, in wie weit sie eine Anspielung auf ihn selbst beabsichtigthabe. Da er aber nichts als den Ausdruck der edelsten Theil-nahme in dem lieblichen Antlitze bemerkte, so gewann er endlichseine Selbstbeherrschung wieder und gab seine Antwort mit ziem-licher Ruhe ab.
„Auf mein Wort, Mrs. Dutton," rief er lachend; „wirjungenLeute müssen wohl noch alle nach der Klippe gehen, und uns überdem Abgrund an einem Stückchen Seil hin und her schaukeln, umbei Miß Mildred ein ähnliches Interesse für unsere Vertheidigungzu erwecken, wenn wir der Gesellschaft einmal zufällig den Rückenzugewendet haben. Eine so beredte — und vollends eine so lieb-