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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Und warum, Sir Wycherly, sollte cm Virginier nicht ebensoflink sein und in jeder Beziehung unser Vertrauen ebensogut wieein Engländer verdienen?" fragte Mrs. Dutton.Er ist ja dochein Engländer und blos durch das Wasser von uns getrennt."

Dicß sprach Mrs. Dutton in mildem Tone, wie Jemand, derdaran gewöhnt ist, in gedrückter Stimmung zu reden: dabei klangjedoch ihre Stimme ernst, und selbst ein leiser Vorwurf war darin-zu vernehmen, während die Augen der Sprechenden mit natürlicherTheilnahme auf das schöne Antlitz ihrer Tochter gerichtet waren.

Warum nicht? nun freilich, meine liebe Mrs. Dutton; wemwird cs einfallen, daran zu zweifeln?" wiederholte der Baronet.Sie sind Engländer wie wir selbst, nur gleichsam außerhalb desKönigreichs geboren und dcßhalb ohne Zweifel von uns etwas ver-schieden. Sie sind unsere Mituntcrthane», Mrs. Dutton, und daSist schon ein wichtiger Punkt. Dann sind sic wahre Wunder derLoyalität, denn, wie man mir sagt, soll sich in den gesummten Ko-lonien fast nicht ein einziger Jakobite befinden."

Mr. Wycherly Wychccombe ist ein sehr achtbarer junger Herr,"sagte Dutton;und ich höre, er soll für seine Jahre ein vortreff-licher Seemann sein. Er bat zwar nicht, wie Mr. Thomas hier,die Ehre, mit dieser hochanschnlichcn Familie verwandt zu sein,wird sich aber, aller Wahrscheinlichkeit nach, bald selbst einen wohl-klingenden Namen schaffen. Wenn er erst einmal ein Schiff kom-mandirt und noch mehr so hübsche Thatcn verrichtet, wie er be-reits vollführt hat wird Seine Majestät ihn wahrscheinlich zumRitter schlagen, und dann hätten wir ja gar zwei Sir WycherlyWychecombe's mit einem Schlage!"

»Ich hoffe nicht das hoff ich wirklich nicht!" rief derBaronet hitzig;ich denke, dagegen besteht gewiß ein Gesetzbei uns. Da müßte ich ja, um ciuc Verwechslung zu vermeiden,das Wörtchen Bart. *) jedesmal hinter meinen eigentlichen Namen

') Baronet.

D. U.