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sichten irgend von Gewicht hätten sein können, und seine auffernenStationen geleisteten Dienste konnten blos die allgemeine Theil-nahme der Nation erwecken, ohne auf den Streit zu Hause irgendeinen Einfluß auszuüben. Seit jener Zeit hatte er bei seinem fort-währenden Dienste zur See keine Gelegenheit gefunden, sich endlicheinmal völlig für einen der beiden Herrscher zu entscheiden, welchean seine Treue Anspruch machten. Sir Gervaise hatte ihn immerwieder mit der Behauptung beruhigt, daß er für die Ehre und dieInteressen seines Vaterlandes kämpfe, und daß dieser Dienst, werimmer auch den Thron seiner Heimath einnchmen möge, für einenwahren Patrioten vollkommen genüge.
Trotz der weiten Kluft, welche die beiden Admirale ihren poli-tischen Ansichten nach trennte — Sir Gervaise war nämlich eineben so entschiedener Whig, als Jener ein Tory war — wurde dochdie persönliche Eintracht zwischen Beiden niemals beeinträchtigt.Im Punkte des Vertrauens kannte Sir Gervaise seinen Unterge-benen so genau, daß er, um seinen Freund davon abzuhaltcn, daßer offen für die Jakobiten Partei nahm oder sie durch geheimeDienste unterstützte— als sichersten Ausweg den wählte, dem Con-treadmiral die volle Macht zu einem großen Treubruch in die Handzu legen. So lange man nur Letzterem Vertrauen zu Theil wer-den ließ, war Sir Gervaise sicher, daß sein Freund Bluewater esreichlich verdiente, und sollte auch jemals der Augenblick kommen,wo der Andere die Dienste des Hauses Hannover zu verlassen beab-sichtigen könnte, so wußte er recht wohl, daß Jener offen und frei-müthig seine Stelle niederlegcn und zu der feindlichen Fahne stoßenwürde, ohne das früher genossene Vertrauen auf unedle Weisezu benützen.
Eben so muß der Leser wissen, daß Admiral Bluewater seinepolitischen Gesinnungen Niemand als seinem Freunde anvertrauthatte: weder der Prätendent und dessen Rathgabcr, noch Georg II.oder seine Minister hatten jemals etwas davon erfahren. So hatte