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werden mußte. „Mr. Atwood scheint mir ein Gentleman von zuguten Grundsätzen zu sein, als daß er nicht einsehen sollte, auswelcher von beiden Seiten die wahre religiöse und politische Frei-heit zu finden ist. Gewiß, Sir Gervaise, Ihr beliebt nur zuscherzen, denn schon der Umstand, daß er sich in Eurer Gesellschaftbefindet, ist eine Bürgschaft für seine Loyalität."
„Nun ja, Sir Wycherly, ich möchte Euch freilich, so vielmöglich, keine falsche Idee über meinen Freund Atwood bcibringen,und so darf ich also wohl gestehen, daß während sein schottischesBlut ihn stark zum Torysmus hinübcrzieht, seine englische Vernunftihn doch zu einem standhaften Anhänger der Whigs stempelt. WennKarl Stuart seinen Thron nicht früher wieder erlangt, als bisStephen Atwood ihm dazu verhilft, so mag er nur dem Ehrgeizfür immer Lebewohl sagen!"
„Das habe ich mir auch gedacht, Sir Gervaise — EuerSekretär kann unmöglich der Lehre vom ,duldenden Gehorsam undder Unterlassung jedes Widerstandes^ anhängen. — Es ist dicß einGrundsatz, Admiral Bluewatcr, der mir für Seeleute besondersunpassend erschiene."
In Admiral Bluewaters schönem, blauem Auge leuchtete etwaswie feiner Spott, doch antwortete er dem Baronct nur durch einleichtes Neigen des Hauptes. Eigentlich war er ein Jakobite*);doch wußte dicß Niemand als sein unmittelbarer Vorgesetzter. AlsSeemann war er einzig zum Dienste seines Vaterlands berufen,und wie dicß bei Militärs sehr häufig der Fall ist, so war aucher bereit, unter jedem Vorgesetzten zu dienen, den der Zufall überihn setzte, welches auch immer dessen politische Gesinnungen seinmochten. Während des Bürgerkriegs im Jahre 1715 war er nochzu jung und von zu niederem Range gewesen, als daß seine An-
*) Anhänger Jakobs Hl., des sogenannten Prätendenten, und seines SohnesKarl Eduard, der eben in dem I. 1743 seinen verunglückten Versuch zur Wie-dereroberung des väterlichen Thrones wagte. D. U.