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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Froschessern kriegsgefangen nach England gebracht haben würde,wenn unsere deutschen und holländischen Verbündeten sich besser beider Sache benommen hätten. So, ihr Herren, geht's aber jedes-mal mit unserem armen Alt-England: was es gewinnt, verlierenseine Verbündeten wieder, und so wird es ewig, bald durch dieDeutschen, bald durch die Kolonisten, in Noth und Unruhe versetzt!"

Sir Gcrvaise und sein Freund waren Beide Männer von vielerErfahrung; sie glaubten keineswegs an eine allgemeine Uebcrlegen-heit ihrer eigenen Nation, sondern wußten recht gut, daß, sooftsie mit Holländern und Franzosen znsammengetroffen, sie jedesmalauch so ziemlich ihre würdigen Gegner gesunden hatten. Die Kriegs-gerichte, welche so oft auf größere Gefechte folgten, hatten sie zurGenüge belehrt, daß unter ihrem eigenen Volke der seltenste, kühnsteMuth, aber auch ebensogut der gänzliche Mangel desselben getroffenwurde, und Beide waren viel zu vernünftig, um sich durch die pa-thetischen Phrasen der Zeitungsschreiber, und durch die hohlenDeclamationen, wie sie bei Tischreden oder im Hause der Gemeinenzu hören waren, täuschen zu lassen. So viel hatten sie selbst durchErfahrung kennen gelernt, daß Krieger unter tüchtigen Führerndoppelt so viel werth waren als unter schlechten Kommandanten;sie brauchten also auch nicht erst darüber belehrt zu werden, daßdie moralische Kraft einer Armee oder Flotte, wovon zuletzt aller-dings jeder Erfolg im Kriege abhäugt, nicht blos durch Heimath,Abstammung oder Farbe der Mannschaft, sondern weit mehr nochdurch das Vertrauen und die unerschütterliche Standhaftigkeit derTruppen bestimmt wird, welche ein energischer, einflußreicher Füh-rer denselben einzuhauchen versteht. Beide Admirale warfen sichbedeutende Blicke zu; über Sir Gervais? s Gesicht zog sogar einsarkastisches Lächeln, wogegen sein Freund den gewohnten Ernst inseinen Mienen behauptete.

Ich glaube, Sir Wycherly, Io Arsnä'Nonailiuo und derMarschall von Sachsen berichten die Sache aus ganz andere Art,"