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schon zur Vernunft bringen. — Doch da kommt eben AdmiralBlucwater selbst die Straße herauf, Sir."
Bei dieser plötzlichen Ankündigung wandte sich die ganze Ge-sellschaft um und schaute dahin, wo der Sekretär mit dem Fingerhindeutctc.
Sie hatten mittlerweile das eine Ende der kurzen Straße er-reicht und sahen von dein unteren Eingänge her einen Mann aussich zukommen, der in Gang, Miene, Anzug und Haltung einenausfallenden Gegensatz gegen die raschen, jugendlichen Seeleutebildete, welche sich mit fröhlichem Lärm auf der Straße desDörfchens drängten.
Admiral Bluewatcr war ausnehmend hoch und schlank gewach-sen. Wie die meisten Seeleute von dieser Art physischer Eonstitution,ging er aber gebückt, was ihn weit älter und schwächlicher erscheinenließ, als er in Wirklichkeit war. Diese gebückte Haltung benahmzwar seinem Acußeren in hohem Grade jenes kräftige, martialischeAussehen. das jedem Beschauer an seinem Vorgesetzten auffiel: sieverlieh dagegen seiner ganzen Erscheinung eine Ruhe, eine Würde,deren sie sonst vielleicht entbehrt haben würde. So viel ist gewiß —wäre dieser Offizier in gewöhnlichem Civilanzugc erschienen, sowürde ihn wohl Niemand für einen der tapfersten und thätigstenSeekapitäne von ganz England angesehen, sondern weit eher füreinen gedankenvollen, gründlich gebildeten, feingesittcten Herrn, einenMann, der, ohne allen Ehrgeiz, die Einsamkeit liebte und voll Be-scheidenheit seinen eigenen Vorzügen mißtraute — gehalten haben.
Er war noch in seinem militärischen Morgcnnegligv, und hatteauch seine Contrcadmiralsuniform so nachlässig umgeworsen, alsob er sie nur trüge, weil er mußte, oder als ob er sich wohl be-wußt wäre, daß ihm keine Sorgfalt von seiner Seite ein militärischesAussehen ve.rlcihcn könne. Trotzdem war Alles an seiner ganzenErscheinung tadellos, zierlich und Achtung gebietend. Sein Gesichtwar schön, edel geformt, von feinem Ausdruck und männlich in seinen