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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Ich glaube Euch zu verstehen, Sir Wvchcrly," unterbrachihn der Admiral,und danke Euch für die Aufmerksamkeit, dieIhr meinen Vorurtheilen zu zollen gedenkt. Uebrigcus seid IhrHerr auf Wychccombe, und ich müßte mich in der That für einensehr störenden Gast ansehen, wenn Ihr nicht Jeden nach Beliebenzu Eucrm Mittagstisch cinladcn wolltet."

Das ist's noch nicht ganz, was ich meine, doch habt Ihr nichtweit vom Ziele getroffen, Dntton ist nur Qmartiermcister, wie Ihrwißt, und mir scheint, ein Meister am Bord seines Schiffes undeiner auf dem Lande sind zwei durchaus verschiedene Personenso hat mir wenigstens Dutton selbst schon oft gesagt."

Nun ja, was königliche Schiffe betrifft, so hat Dutton aller-dings recht; dagegen sind bei allen andern Fahrzeugen die beidenAemter so ziemlich gleich. Uebrigcus, mein theurer Sir Wychcrly,kann es einem Admiral keineswegs Schande bringen, wenn er miteinem Oberbootsführcr Gesellschaft pflegt, so fern dieser überhauptein anständiger Mensch ist. Wir haben allerdings unsere besonderenGebräuche, und unterscheiden zwischen Quarterdecks- und höherenOffizieren, wie wir sie nennen auf unseren Schiffen ungefähr-eben so, wie cs Stadt und Hof bei Euch zu Lande thun. Ein Quar-tiermcister aber gehört zu der ersteren Klaffe, und Sandy M'Uarn,mein Master aus dem Plautagcnct, speist jeden Monat einmal ebenso regelmäßig bei mir zu Mittag, als er pflichtschuldigst jede Seiteseines Logbuchs mit einem neuen Buchstaben anfängt. Ich bittedeshalb, daß Ihr Eure Gastfreundlichkeit ganz nach Eurem Belie-ben ausdehnen mögt, oder" fuhr der'Admiral zögernd fort undwarf einen freundlichen Blick auf den Quartiermeistcr, der nochimmer unbedeckten Hauptes dastand und das Abgchen seines Vor-gesetzten abwarten wollteerlaubt mir Sir Wycherly vielleicht,einen Freund zur Thcilnahme an unserer Gesellschaft einzuladcn?"

Das ist's, was ich wollte, Sir Gervaise," erwiederte dergutherzige Baronct;und Dutton wird dadurch der glücklichste