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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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die stolze Flotte lag vor Anker, ohne daß man auf den Klippenmehr als die Marsen und oberen Spieren derselben gewahren konnte.

Sir Gervaise Oakes hatte während der ganzen Zeit, da dasAnkern der Flotte vor sich gegangen war, nicht eine Sylbe ge-sprochen, so sehr war er von der Schönheit eines Anblicks betrostenund ergötzt, der ihm bis jetzt noch völlig neu gewesen. In derThat kann wohl Mancher sein ganzes Leben ans der See zubringen,ohne jemals eine solche Scene mit ansehen zu können; wer aberschon einmal einen ähnlichen Anblick genossen hat, der weiß auch,daß es eines der schönsten, prächtigsten Schauspiele ist, welches dieWundcrwclt über der großen Tiefe für unsere neugierigen Blickeaufbcwahrt.

Mittlerweile war die Sonne so hoch heraufgekommen, daß sieden Nebel zu zerstreuen begann, und gleich dem Rauch aus einerKohlengrube wogte» nun die Dnnststreisen der Küste entlang. Dazuerhob sich noch der Wind und rollte die Nebclwolkcn in dickenBallen vor sich her, bis endlich, in weniger als zehn Minuten, derSchleier sich hob, ein Schiss nach dem andern aus der Umhüllunghcraustrat und die ganze Flotte in ihren wahren Verhältnissen aufder Rhede vor Anker gesehen wurde.

Bluewater ist doch ein glücklicher Junge," rief endlich SirGervaise.Sicht da seinen Erbfeind, das Land, vor sich, undweiß sogleich auch, wie er mit demselben umzuspringcn hat."

Ich war immer der Meinung, die Franzmänner seien dieErb- und Todfeinde jedes brittischen Seemannes," bemerkte SirWpchcrly in seiner Einfalt, aber dießmal ganz passend.

Hum auch daran ist etwas Wahres. Nur ist das Landein Feind, den man zu fürchten hat, was der Franzose dagegennicht ist nicht wahr, Atwood?"

Es war in der That ein wundervoller Anblick, wenn man dieschöne Flotte am Fuß der Klippen von Wychecombe vor Ankerliegen sah. Sir Gervaise Oakes wurde eben dazumal für einen