Druckschrift 
13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
48
Einzelbild herunterladen
 

48

hier so wie auch Euer junger Namensvetter dürfen wohl schwerlichhoffen, daß eine Lcbensleine sich gar noch länger als diese Fristabwickeln werde. Was mich selbst betrifft nun, ich wünsche nurnoch so lange das Leben behalten, bis dieser Krieg beendigt ist,damit ich Seiner Majestät Waffen noch einmal triumphire» sehenkann. Zwar sagt man, der Krieg könne recht gut seine dreißigJahre andauern: doch hat schon mancher so lange gewährt wiejener, Sir Wycherly, und ich sehe eben nicht, warum er geradekürzer als ein andcrer-sein sollte."

Ganz richtig, Dntton; dich ist nicht nur möglich, sondernsogar wahrscheinlich; und ich hoffe, wir Beide, Ihr und ich, wer-den wohl noch so lange leben, bis wir unseren Blumenjäger vonheute Morgen zum wenigsten als zweiten Kapitän Wiedersehen,als Admiral ihn noch zu begrüßen, das möchte freilich zu viel ver-langt sein. Einen'Admiral unseres Namens hat es schon einmalgegeben, und ich gestehe, ich möchte gerne noch einen zweiten deß-gleichen vor mir sehen."

Hat nicht Mr. Thomas eine» Bruder im Dienst?" fragte derQuarticrmcister,ich glaubte wenigstens, Seine Wohlehrwürden,der Herr Richter, habe uns einen seiner jünger» Söhne anvertraut."

Er hatte cs Anfangs im Sinne; doch änderte er später seinenPlan, und die beiden Jungen traten sofort in die Landarmee ein.Dein Gregory, Tom, hätte Sekadet werden sollen, und da erschon von Anfang an von meinem armen Bruder zum Seemannebestimmt war, so erhielt er auch den Namen scincs unglücklichenOheims, den wir einst durch einen Schiffbruch verloren haben.Ich bat Thomas öfter, er möchte doch einen seiner Jungen nachden Namen meines geliebten Bruders, des heiligen James, taufenlassen; aber ich weiß nicht, wie es geschah, es gelang mir nie, ihnzur vollen Anerkennung der Tugenden jenes gottesfürchtigen jungenMannes zu bewegen."

Dutton war einigermaßen in Verlegenheit, denn der heilige