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in den Kolonien geboren nnd seine Eltern seien ebenfalls Kolonistengewesen" — eine Thatsachc, welche die Andern bereits zum zehn-ten oder zwölften Male gehört hatten.
„Es ist doch wahrlich sonderbar, Mr. Wychccombc, daß Ihrgerade meine beiden Namen führen und doch kein Verwandter vonmir sein sollt," fuhr der alte Baronct fort. „Der Name Wycherlykam in unsere Familie durch den alten Sir Hildcbrand Wycherly,der auf dcm Schlachtfeldc zu Bosworth erschlagen und dessen einzigeTochter mit meinem und Toms Urältcrvater vermählt wurde. Seitjener Zeit blieb Wycherly der Lieblingsname unserer Familie. Ichglaube nicht, daß die Wychecombe's aus Hertfordshire jemals darandachten, einen ihrer Söhne Wycherly zu nennen, obgleich sie, wiemein armer Bruder, der Richter, zu sagen pflegte, mit uns, wennauch nur durch Halbblut, verwandt sind. Ich denke, Tbomas, deinVater wird dich wohl gelehrt haben, was unter Halbblut zu ver-stehen ist?"
Tom Wychecombe's Gesicht wurde scharlachrotst; mit unstätcnBlicken musterte er seine ganze Umgebung und schien besonders zuerwarten, daß er in dem Auge des Lieutenants einem Ausdruckvon Schadenfreude begegnen würde. Zu seiner großen Beruhigungfand er indessen, daß Keiner von den Dreien mehr verstand oderausdrücken wollte, als seines Oheims einfache Rede angcdeutethatte. Letzterer hatte nicht entfernt die Absicht, eine Anspielungauf die nicht ganz regelrechte Abstammung seines Neffen zu machen,nnd die beiden Andern glaubten, wie überhaupt die ganze Welt,der vermeintliche Erbe gelte mit vollem Rechte als ein solcher. Soschöpfte Tom wieder Math aus den Blicken seiner Gefährten, undantwortete seinem Onkel mit einer Ruhe und Festigkeit, welchenichts von seiner Aufregung bemerken ließen:
„Ganz gewiß, theuerster Sir; mein trefflicher Vater hat imGeringsten Nichts vergessen, was er als nützlich für mich erachtete,um in Zukunft die Ehre und die Rechte unserer Familie aufrecht