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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Was, mein Vater?" fragte Mildrcd; ihre Stimme bebte vorSchrecken, die höhe Röthe verschwand aus ihren Zügen und Todtcn-blässe bedeckte das liebliche Antlitz.Nein nein nein erkann nicht gefallen sein!"

Dutton senkte das Haupt, schöpfte tief Athcm und schien dannwieder mehr Herr seiner Nerven zu werden. Eben wollte er aus-stchen, als der Klang von Pferdehufen sich vernehmen ließ undSir Wychcrly Wychecombe ans einem ruhigen Pony die Anhöhe zudem Signalstock langsam hinanritt. Es war etwas ganz Gewöhn-liches, wenn der Baronct früh am Morgen ans den Klippen erschien;daß er sich aber ohne Begleitung sehen ließ, das war bei ihm einseltener Fall. Sobald Mildrcd, welche den Baronet recht wohl zukennen und mit der Vertraulichkeit eines anerkannten Lieblings sichihm zu nähern schien, die edle Gestalt des ehrwürdigen alten Mannesgewahr wurde, rief sic voll inniger Beruhigung:

O, Sir Wychcrly, wie glücklich hat sich das getroffen! woist Richard?"

Guten Morgen, meine hübsche Milly!" antwortete derBaronctin munterem Tone;glücklich oder nicht, hier bin ich einmal, undfühle mich nichts weniger als geschmeichelt, daß Ihre erste Fragenur den Diener, und nicht den Herrn selbst betrifft. Ich habeDick mit einer Botschaft an den Vikar abgeschickt. Seitdem meinarmer Bruder, der Richter, gestorben ist, wird Mr. Nothcrham mirimmer unentbehrlicher."

Ach, theurer Sir Wychcrly Mr. Wychecombe Lieute-nant Wychecombe ich meine den jungen Offizier aus Virginia der so gefährlich verwundet wurde an dessen Genesung wirAlle so innigen Antheil nahmen"

Nun, was ist's denn mit ihm, Kind Sie werden ihn dochnicht gar mit Mr. Rotherham, was nämlich religiösen Trost anlangt,in gleiche Linie stellen wollen? was seine sonstigen Verhältnisse be-

' - Abkürzung für Richard.