wie gewöhnlich, bei der Justiz, im Schooße der Kirche, in derArmee und in der Murine ein Unterkommen gesucht, und genau inder hier aufgezählten Reihenfolge ihre Anstellung gefunden. DerAdvokat hatte sich mit dem Titel — Baron Wychccombe — bis ^zum wirklichen Richter cmporgeschwungcn; seine Haushälterin hatteihm drei uneheliche Kinder geboren, und als er starb, hintcrließ erdem ältesten das während seiner Amtsführung erworbene Vermögen;den beiden jüngeren hatte er Stellen in der Armee gekauft. DerGeistliche brach noch als Vicar auf einer Fuchsjagd den Hals; er-starb unvermählt und — so viel man wenigstens wußte — kinder-los. Er war unter allen Brüdern Sir Wycherly's Liebling gewesen,und Letzterer pflegte oft von ihm zu sagen: „er habe gerade durchseinen Tod seinen Pfarrkindcrn das würdige Beispiel eines tüchtigenJägersmannes hinterlassen." Der Soldat fiel schon vor seinemzwanzigsten Jahre in einer Schlacht, und ein Viertcljahrhundert vor-dem Beginne unserer Erzählung war auch der Name des Jüngstenin Folge eines Schiffbruchs aus der Liste der königlichen Marine-lieutenants verschwunden.
Zwischen diesem Marineoffizier und dem Haupt der Familiehatte übrigens niemals besondere Sympathie geherrscht, und zwar,wie man sich allgemein zuflüstcrte, weil eine gewisse SchönheitJenem vor dem älteren Bruder den Vorzug eingeräumt hatte, wasjedoch ohne weitere Folgen geblieben war, da die Dame noch imjungfräulichen Stande vom Tode wcggcrafft wurde. Mr. GregoryWychccombe, der fragliche Lieutenant, war ein sogenannter ,wil-der BubH gewesen, und als seine Eltern ihn auf die See schickten,hatte sich die allgemeine Meinung dahin ausgesprochen, daß derOcean in ihm einen würdigen Gegner finden würde.
Nach dem Tode des Geistlichen waren die Hoffnungen derFamilie auf den Richter conccntrirt, und alle Diejenigen, welche sichfür den Ruhm und den Fortbestand des Hauses interessirten, sahenmit großem Bedauern, daß Seine Ehrwürden sich nicht vermählten.