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ich nicht Dein Kind — und ist dies nicht Deines Kindes — Gatte,"fügte Eva abermals stockend, erröihend und lächelnd bei.
„Ja, Ma'am und Golt sey gepriesen, daß es so ist. Ichträumte — es sind jetzt vier Jahre, Miß Eva, Ihr wißt, alswir unter den Dänemarker» reisten, und es träumte mir damals,Ihr hättet einen großen Prinzen geheirathet."
„Dein Traum ist nicht wahr geworden, meine gute Nanich,und Du siehst aus dieser Thatsache, daß es nicht gerathen ist, aufTräume zu bauen."
„Ma'am, ich schätze Prinzen nicht nach ihren Königreichenund Kronen, sondern nach ihren Eigenschaften, und wenn Mr. Po-wis nicht ein Prinz ist, wer wäre es sonst?"
„Dies ändert in der That die Sache," versetzte die jungeFrau erfreut, „und ich glaube, meine theure Nanny, ich werdemich zuletzt wohl zu Deiner Traumtheorie bekehren müssen."
„Während ich sie stets bestreiten muß, gute MrS. Sidlep, wennich als Probe ihrer Wahrheit gelten soll," sagte Paul lächelnd.„Aber erwies sich dieser Prinz zuletzt niäht doch noch als einenMenschen, der Miß EvaS nicht würdig war?"
„O nein, Sir; er war der freundlichste, der liebevollste Gatte,der zwar nicht alle ihre eitlen Wünsche nachsah, wenn MißEva je solche Wünsche haben könnte, wohl aber sie hegte undpflegte, sie treulich berieth und in Allem ihr Beschützer war. Ererwies ihr so viel Zärtlichkeit, wie ihr eigener Vater, und so vielLiebe, wie ich selbst."
„In diesem Falle, meine würdige Pflegerin, war er ein un-schätzbarer Mann," sagte Eva mit glänzenden Augen, „und ichhoffe, daß er auch rücksichtsvoll und freundlich gegen Dich war."
„Er nahm mich am Morgen nach der Hochzeit an der Handund sagte: ,Treue Anna Sidley, Du hast meine Geliebte gepflegtund gewartet als Kind und als junge Dame, und ich bitte Dichnun, daß Du fortfahrest, ihr als meiner Gattin zu dienen und auf-
Eva Esfinghani. 36