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„Wir wollen jetzt von andern Dingen reden," sagte Eva, inachtungsvoller Innigkeit seine Hand an ihre Lippen erhebend unddankbar nach seinen von zärtlicher Liebe sprechenden Augen auf-bückend. „Ich hoffe, die Befangenheit, deren Du kürzlich nochErwähnung thatest, hat sich gelegt, und Du fühlst Dich nicht län-ger als ein Fremdling unter dem Dache Deiner eigenen Familie?"
„Nun ich durch Dich ein Anrecht darauf habe, ist, wie ichgestehen muß, mein Gewissen über diesen Punkt ruhiger. Ist Dirdie Verabredung noch nicht mitgetheilt worden, welche ältere Köpfein Betreff unserer künftigen Mittel getroffen haben?"
„Ich wollte nicht auf meinen lieben Bater hören, als er denGegenstand zur Sprache zu bringen wünschte, denn ich fand, daßer im Sinne hatte, Unterscheidungen zwischen Paul Efstngham undEva Efstngham zu machen — zwei Personen, die ich fortan inallen Dingen als Einheit betrachten will."
„Du könntest hierin Dir selbst sowohl als mir Unrecht thun.Aber vielleicht hörst Du mich gleichfalls nicht an, wenn ich vonder Sache sprechen möchte?"
„Was bestehlt mein Herr?"
„So höre, denn die Geschichte ist bald erzählt. Wir sind ge-genseitig unsre natürlichen Erben, da wir dem Namen und demBlute nach EsfinghamS sind und keine nähere Verwandten haben,als uns selbst; denn obgleich nur im dritten Grade verwandt, istunsere Familie doch so klein, daß in diesem Falle der Mann dernatürliche Erbe des Weibes und die Frau die natürliche Erbin desMannes wird. Nun schlägt Dein Vater vor, daß seine Liegen-schaften geschätzt werden und mein Vater eine gleiche Summe aufDich übertrage, was er vermöge seines NeichthumS recht wohlthun kann; dagegen soll ich der Besitzer der Ländereien seyn, dieanderenfalls Dir gehören würden."
„Du besitzest mich, mein Herz, meine Liebe, meinen treuenGehorsam — was kann nach alledem noch an dem Gelds liegen?"