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süchtigen Verlangen Raum geben kann, ein Testament zu machen,und nehmt mein Wort dafür, wir werden nicht Nachlassen, bisAlles auf das gehörige Niveau gebracht ist."
Der Leser muß übrigens aus dieser Rede nicht folgern, daßMr. Dodge ein Agrarianer war und in späteren Jahren einerVertheilung des EigenthumS entgegensah, denn er besaß für seineeigene Person bereits mehr, als ihm bei einer derartigen Procedurmöglicherweise zufallen konnte; es war ihm deshalb durchaus nichtdarum zu thun, den Umfang seiner Habe irgend wie geschmälert zusehen. Die Sache verhielt sich nämlich so, daß er in seinem Neidegegen alle, die über ihm standen, selbst nicht wußte, was er wollte;denn auf diesem hämischen Gefühl beruhte das ganze Geheimnißseiner Grundsätze, seiner Triebfedern und seiner Lehren. In seinenAugen schien es vernünftig und gerecht zu seyn, Alles, was durchErziehung, Gewohnheit, GlückSgütcr oder Geschmack über seinerStellung sich befand, in den Staub zu zerren, während derselbeGrundsatz, gegen seine Person in Anwendung gebracht, Tyranneiund Unterdrückung war. Wie alles Menschliche haben auch dieInstitutionen Amerikas ihre schlimme sowohl als ihre gute Seite,und obschon wir nach Vergleichung der Resultate mit denen ande-rer Systeme des festen Glaubens leben, daß das Gute beziehungs-weise das Uebergewicht bildet, so würden wir doch das uns in die-sem Werke vorgesteckte Ziel verfehlen, wenn wir nicht in starkenFarben eine der augenfälligsten Folgen hervorhüben, welche diegänzliche Zerstörung aller Personal-Unterschiede nach sich gezogenhaben; wir meinen jene schärfer als gewöhnlich hervortreteude undallgemein herrschende Neigung, nach dem, was eines Andern ist,zu begehren und unerreichbare Vorzüge herabzuwürdigcn.
„Ich freue mich, dies zu hören," entgcgnete MrS. Abbot,deren Gewißenhaftigkeit aus derselben hohen Schule stammte, wiedie ihres Gefährten. „Denn ich bin der Ansicht, wenn man dieMoralität im Lande aufrecht erhalten will, so sollte Niemand Recht