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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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waren, eingesogc» und längst über den ruhigen, abgemessenen, gent-lemanischen Paul die Nasen gerümpft hatten, weil er zufälliger-weise ihrem Geschmack nicht zusagte, waren geneigt, die Thatsache,daß er seines Vaters Sohn war, als ein an ihnen selbst geübtesUnrecht zu behandeln, denn derartige Comentatoren über Menschenund Dinge sind gewohnt, Alles stets auf die Höhe ihres JchS zureduziren. Dann mußten die bevorstehenden Verehlichnngen imWigwam Spießruthen laufen, indem sie nicht nur der Dorf- undCounty-Criiik, sondern auch der des mächtigen Emporiums selbstanheim fielen denn so fordert es der gute Ton, den wirrengeschmacklosen Haufen von Hellrothen Ziegelhäusern, marderfallen-ähnlichen Kirchen und kolossalen Fremdenherbergen zu nennen, derauf der Insel Manhattan steht. Nachdem nemlich die über Alleswichtigen Fragen nach Dollars, Bauplätze und Weine gebührenderschöpft waren, kam in dieser wohlgeordneten socialen Organisa-tion die Verhandlung der erwähnten Heirathen zur Tagesordnung.Sir George Templemore wurde in den hochgeborenen Lord GeorgeTemplemore und Pauls Verwandtschaft mit Lady Dunluce nachder gewohnten Weise in eine Anwartschaft auf ein Herzogthumdes gleichen Namens umgewandelt. Der Umstand, daß Eva einenAdeligen gewählt hatte, kam natürlich auf Rechnung der aristokra-tischen Liebhabereien, welche sie während ihres Aufenthalts in frem-den Ländern eingesogc»; dieselbe verständige, weiblich zarte undwohlunterrichtete Eva, die in ihrem Verkehr mit Europa aller-dings die feine Bildung, die Anmuth, die Haltung und den Toneines weit fortgeschrittenen GesellschaftSzustandeS schätzen, zugleichaber auch dessen bloS äußerliche Flitter verachten gelernt hatte!Doch gegen den Geist der Lüge kämpfen, wie gegen die Dumm-heit, Götter selbst vergebens.

Einige gottgeweihte Seelen, an deren Spitze sich Mr. Stcad-fast Dodge und die verlassene MrS. Abbot befanden, behandelten