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len zu handeln. Mit einem Wvrte, mein Vater, nehmt auf Euchselbst größere Rücksicht, als auf Euer» Sohn."
„Ich danke Euch, meine Kinder — welch' ein Wort und welch'ein neues Gefühl liegt für mich in diesem Wort, Ned! Ich weiß denwohlwollenden Sinn von Euch beiden vollkommen zu würdigen; aberwenn Jhr'S mit meinem Seelenfrieden gut meint — wenn Ihrwünscht, daß ich meine Selbstachtung wieder gewinnen soll, somüßt Ihr mir gestatten, daß ich mir die Last vom Herzen schaffe,durch die cS bedrückt ist. Dies ist eine starke Sprache, aber ob-schon ich kein vorbedachtes Verbrechen, kein entschiedenes Laster zubekennen habe, fühle ich doch, daß sie kaum zu stark ist für denwirklichen Thatbestand."
John Efsingham hielt jetzt inne, als wollte er sich sammeln,und fuhr dann mit eine», Ernste fort, so daß keine Sylbe den Ohrenseiner Zuhörer entging.
„Deinem Vater, Eva, ist es wohl bekannt, obschon es wahr-scheinlich für Dich eine neue Kunde ist, daß ich für Deine seligeMutter eine Leidenschaft fühlte, wie sie nur wenige Männer je füreine Deines Geschlechtes in ihrem Innern bergen. Dein Vaterund ich, wir beide bewarben uns zu gleicher Zeit um ihre Gunst,obschon ich kaum sagen kann, Edward, daß sich je ein Gefühl nei-discher Eifersucht in unsere Nebenbuhlerschaft einschlich.
„Du erweisest mir nur Gerechtigkeit, John, denn wenn dieZuneigung meiner geliebten Eva mir Kummer bereiten konnte, sogeschah es nur deßhalb, weil sie Dir schmerzlich war."
„Noch schmerzlicher war mir das Bewußtsehn, selbst auch di«Wahl, die sie traf, billigen zu müsse», denn für ihr eigenes Glücksorgte Deine Mutter jedenfalls besser, indem sie sich den geregeltenmilden und mannhaften Tugenden Deines Vaters vertraute, alswenn sie ihre Hoffnungen an einen Menschen setzte, der so unge-stüm und überspannt war, wie ich."
„Dies ist ungerecht, John; Du magst wohl entschieden und