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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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-er letzten Stunden aufs Tiefste erschüttert war. Er reichte jedemvon dem Paare eine Hand, zog Eva liebevoll an sich »nd küßte sieauf die glühende Wange, während das rasche Erblassen und Er«röthcn des Mädchens den Gedankenstrom, der in ihrem Innerntobte, zu erkennen gab. Paul hieß er mit freundlichem Blicke will-kommen, obschon ein hektischer rother Fleck, der auf jeder Wangeglühte, deutlich verrieth, daß sich seine Empfindungen zugleich inSchmerz und Wonne theilten. Eine lange Pause folgte dieser Be-grüßung , und endlich unterbrach John Eifingham das Schweigen.

ES kann jetzt in keiner Weise mehr fraglich sepn, mein theurerPaul," sagte er mit einem liebevollen aber wehmüthigeu Lächeln,daß Du mein Sohn bist. Schon die Briefe, welche John Ashetonnach der Trennung Deiner Eltern an Deine Mutter schrieb, würdendiesen wichtigen Punkt belegen, selbst wenn nicht die Namen und dieübrigen Thatsachcn, die zu unserer Kenntniß kamen, mir bereits diekostbare Wahrheit bewiesen hätten denn kostbar und theuer istmir das Bewußtseyn, daß ich der Bater eines so würdigen Kindesbin. Aber Du mußt Dich jetzt bereit halten, Dinge zu hären, diefür das Ohr eines Sohnes nicht angenehm sehn können."

Nicht doch, Better Jack theurer Vetter Jack," rief Eva,sich in die Arme ihres Verwandten weifend.Wir wollen nichtsder Art hören; es ist genug für uns, daß Ihr Pauls Vater sepd,und wir wünschen nicht mehr zu vernehmen wollen nicht mehrhören."

Dies steht Dir gleich, Eva, verträgt sich aber nicht mitdem, was ich für die Gebote der Pflicht halte. Paul hatte zweiEltern, und nicht der geringste Verdacht darf auf der Mutterruhen bleiben, um die Gefühle deS ValerS zu schonen. Dadurch,daß Du mir diese Liebe erweisen willst, handelst Du unbedacht ge-gen Paul."

Ich bitte, theurer Sir, nicht allzuviel an mich zu denken,sondern ganz nach Eurem Ermessen nach Euren eigenen Gefüh-