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währte. Nach Ablauf dieser Zeit wurden die beiden Anderen anf-gefordeit, gleichfalls hercinzukommen.
John Effingham war ein stolzer Mann von kräftigem Geiste,und sein Hauptfehler bestand in einem Selbstvertrauen, welches ihnnicht geneigt machte, bei einer höheren Macht die Unterstützung,Führung und Berathung zu suchen, deren wir Alle so sehr bedürf-tig sind. Demülhigungcn vor Gott waren ihm übrigens nichts ganzUngewohntes und während der letzten Jahre sogar häufig geworden,obschon er sich vor seinen Nebenmcnschen nicht das Ansehen gebenwollte. Er fühlte, wie viel richtiger, klarer und gewissenhaf-ter sogar seine eigenen Anfichten in Vergleichung mit denen dermeisten Menschen waren, und hielt es daher selten für der MüheWerth, sich mit irgend Jemand über die Gesinnungen, die er haben,oder über das Benehmen, das er einschlagen sollte, zu besprechen.ES ist kaum uöthig zu sagen, daß ein solches Wesen starke, hin-reißende Leidenschaften in sich tragen mußte, die häufig selbst überden Zug des Herzens oder über die eigenen Grundsätze übermächtigwurden. Der Austritt, dem er sich nunmehr nicht cntschlagenkonnte, war daher reich an Schmerz und Selbstdemülhigung, ob-schon er sich bewußt war, daß die Gerechtigkeit einen derartigenSchritt forderte, weßhalb er sich dann auch stolz entschloß, seinerPflicht mannhaft und ohne Rückhalt nachzukommen. Gleichwohlblieb es immerhin eine peinlich dcmüthigende Aufgabe, und es be-durfte seiner ganzen Selbstbeherrschung, seines vollen NechtSgefühlSund einer klaren Erwägung aller Folgen, die ihm nothwcndig schnellvor Augen treten mußten, um ihn zu befähigen, den Schritt mitder erforderlichen Festigkeit und in gehörigem Zusammenhang aus-zuführen.
Als Paul und Eva eintraten, saß John Etfingham in einemArmstuhl, denn obschon man ihn nicht eben leidend neunen konnte,sah man doch deutlich, daß er durch die Ereignisse und Erregungen