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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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verglich es gestern mit Eva'S Portrait, welches Zhr irgendwo dadrinnen in dem Juften-Etuis finden werdet. Eure Bewunderungfällt mir übrigens nicht auf, denn sie galt in ihren Tagen alseine Schönheit, und keine Frau ist lhöricht genug, sich malen zulassen, nachdem sie häßlich geworden ist."

Nicht doch, nicht doch, Mr. Effingham, dies ist das Portrait,welches ich in dem Montauk verlor und von dem ich glaubte, eSfest eine Beute der Beduinen geworden. Ohne Zweifel hat cSseinen Weg in Euer Passagiergemach gefunden und ist aus Ver-sehen durch Euren Diener unter Euere Effekten verstärkt worden.ES hat für mich einen sehr hohen Werth, da es fast das einzigeAndenken ist, das ich von meiner Mutter besitze."

Von Eurer Mutter?" rief John Effingham, sich unwillkühr-lich erhebend.Da muß wohl ein Jrrthum obwalten, denn ichhabe erst heute Morgen alle diese Bilder gemustert, und es ist daserstemal seit unserer Ankunft von Europa, daß ich das Schubfachöffnete. Unmöglich kann es das von Euch vermißte Bild seyn."

O gewiß; hierin kann ich mich nicht täuschen."

Es wäre doch in der That sonderbar, wenn eine meinerGroßmütter denn beide dieser frommen Damen sind hier sichals Eure Mutter auSweisen sollte. PowiS, wollt' Ihr die Gütehaben, mich das Bild, daS Ihr meint, sehen zu lassen?"

Paul brachte das Portrait, holte ein Licht herbei, und rücktebeides vor seinen Freund hin.

Dies" rief John Effingham, und seine Stimme klang er-stickt und unnatürlich in die Ohren des Zuhörersdieses Bildalso hat Aehnlichkeit mit Eurer Mutter?"

ES ist ihr Portrait dasselbe Portrait, welches mir vonden Pflegern meiner Kindheit übergeben wurde. Ich kann michweder in dem Gesichte, noch in dem Anzug täuschen."

Und Euer Vater hieß Ashcton?"