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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Ei, leichtsinniger, sorgloser Vater, Ihr vergcßt, daß Ihrselbst das Werkzeug gewesen seyd, meine Pflicht und meinen Ge-horsam auf einen Andern überzutrage». Wie, wenn sich diesesSeeungeheuer als ein Tyrann auSweisen sollte wenn es erstspäter die Maske abwürfe und sich in seinen wahren Farben zeigte?Seyd Ihr auch dann noch im Stande, gedankenloser, voreiligerVater" Eva küßte bei diesen neckischen Worten Mr, Esfingham'SWange und ihr Herz quoll über im Gefühle ihres GlücksGehorsam zu predigen, wo Gehorsam Pflicht ist?»

Bst, mein Herz, ich höre den Tritt unserS Vetters; er solluns nicht auf solchen Thorheiten ertappen."

Eva stand auf und reichte dem eintretenden John freundlichdie Hand dar, obschon es mit abgewandtem Antlitz und thränen-feuchtem Auge geschah.

Es ist Zeit, daß ich aufgeboten werde," sagte John Effing-Ham, nachdem er das erröthende Mädchen an sich gezogen undihre Stirne geküßt hatte;denn vor lauter töte ä tetos mitjungen und alten Knaben bin ich diesen Abend sehr vernachläßigtworden. Ich hoffe übrigens noch zeitig genug zu kommen, umeine nutzbringende, sehr entschiedene Mißbilligung einzulegen?"

Vetter Jack!" rief Eva mit dem Blicke scherzenden Vor-wurfs,Ihr seyd der Allerletzte, welcher von Mißbilligung sprechensollte, denn Ihr habt ja fast nichts als das Lob des Bittstellersgesungen, seyd Ihr zum erstenmal mit ihm zusammentrast."

So ist'S einmal; nun denn gleich vielen Anderen muß ichmich der Folge meiner eigenen Voreiligkeit und meiner falschenSchlüffe unterwerfen. Bin ich deshalb herbeschieden, um anzu-geben, wie viele Tausende im Jahre ich zu dem Haushalte desneuen Paares hergeben wolle? Da ich alle GeschäftSsachcn Haffe,so sagt mit einemmale fünf, und wenn die Papiere bereit sind, sowill ich sie ungelesen unterzeichnen."