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Na, wir wollen das Geheimniß bewahren, bis es öffentlich pro-clamirt ist."
John Effingham hatte Recht, denn seine beiden Verwandtenverließen gemeinschaftlich das Gemach und begaben sich nach demBibliothekzimmer, in einer Weise jedoch, daß es Niemand aufsiel,als denen, welche über die Vorfälle des Abends unterrichtet waren.Sobald sie sich allein befanden, drehte Mr. Efsingham den Schlüffe!um und machte seinen Vatergefühlen Lust.
Zwischen Eva und ihrem Erzeuger hatte stets ein Vertrauengeherrscht, wie man es nicht häufig zwischen Vater und Tochterfindet. In einem Sinne waren sie sich gegenseitig Alles in Allemgewesen, und Eva. hatte nie Anstand genommen, alle jene Gefühlein seine Brust auszugießen, die sie der Liebe einer Mutter vertrauthaben würde, wenn ihr ein grausames Geschick sich derselben zuerfreuen nicht versagt hätte. Als sich daher ihre Augen jetzt be-gegneten, leuchteten sie von dem Ausdrucke einer Liebe, wie mansie eigentlich nur bei zwei Angehörigen des zarteren Geschlechteshätte erwarten sollen. Mr. Efsingham drückte sein Kind ans Herz,hielt sie fast eine Minute in stummer Innigkeit umfangen und küßtezuerst ihre glühende Wange, eh' er ihr aufzublicken gestattete.
„Alle meine sehnlichsten Wünsche für Dich sind erfüllt,Eva!" rief er.
„Vater!"
„Ja, meine Liebe, ich habe lange im Geheim um dieses Glückfür Dich gebetet, denn von allen Jünglingen, die wir in der Hei-malh oder auf der Reise trafen, ist Paul PowiS der einzige, demich Dich mit der größten Zuversicht überantworten kann. Er wirdDich hegen und lieben, wie Du es verdienst."
„Thcuerster Vater, nur dies fehlt noch, um mein Glück voll-kommen zu machen."
Mr. Effingham küßte seine Tochter abermals und fuhr dannmit großer Fassung fort: