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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Zu Mrs. Bloomfields großer Ueberraschung lächelte Eva aber-mals, denn da Erster? die Frage nur mit Beklommenheit vor-gebracht hatte, so war sie nicht wenig erstaunt über die Kälte, mitwelcher sie ausgenommen wurde.

Er führt vielleicht nicht gesetzlich diesen Namen, könnte esaber immerhin thun, wenn ihm nicht die Oeffentlichkeit, welchemit einem Gesuch an die Legislatur verbunden ist, zuwider wäre.Nach seinem Vater müßte er Aßheton heißen," erwiederte Evanach einem kurzen Stocken.

Ihr kennt also seine Geschichte?"

In dieser Beziehung fand von Seiten des Mr. Powis keineZurückhaltung, am wenigsten aber Täuschung Statt."

MrS. Bloomfield schien verwirrt, ja sogar in hohem Gradebetroffen zu sehn, und es währte einige Zeit, ehe sie sich über denWeg, den sie einschlagen sollte, entscheiden konnte. Daß sie einenJrrthum begangen hatte, indem sie in einer HerzensangelegenheitRath ertheilen wollte, nachdem die Neigung bereits gefesselt war,entdeckte sie zu spät; gleichwohl aber schätzte sie GvaS Freundschaftzu sehr und hatte ein zu richtiges Gefühl für das, was sie sichselbst schuldig war, um die Sache beruhen zu lassen oder die Gründeihrer unaufgeforderten Einmengung für sich zu behalten.

»Ich freue mich, dies zu hören," sagte sie, sobald sie mitihren Zweifeln inS Reine gekommen war;denn mit der Offenheitfährt man nicht nur am besten, sondern sie ist auch einer derschönsten Züge im menschlichen Charakter. Gleichwohl müssen wirvorsichtig sehn, da sich das andere Geschlecht selten mit unverho-lener Freimüthigkcit gegen das unsrige benimmt."

Ist unser Geschlecht so schnell bei der Hand, sie gegen dasandere in Anwendung zu bringen?"

Vielleicht nicht. Es dürfte wohl für beide Theile bessersehn, wenn zur Zeit des FreienS im Allgemeinen weniger Täuschunggeübt würbe. Da übrigens dies nicht in Aussicht steht und mög-