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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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Husten und Räuspern?" wiederholte Eva in noch größererVerwirrung.Es muß hier ei» Jrrihum obwalten, theure MrS.Bloomfield, denn ich erinnere mich nicht, dergleichen Signale ve»nommen zu haben."

Wohl möglich, meine Liebe, denn es gab eine Zeit, alsauch ich nur Ohren für eine einzige Stimme hatte; aber wenn'Serforderlich sehn sollte, wollen wir die Thatsache L In mo>Io ckelVen'-knAlunä eidlich erhärten. Gleichwohl bitte ich, meine Be-weggründe nicht zu verkennen, Miß Effingham, da mich gewißnicht bloße gemeine Neugierde leitet." MrS. Bloomfield blicktedabei Eva so liebevoll und gewinnend an, daß diese ihre Händeergriff und sie an ihre Brust drückte.Ihr seyd mutterlos undhabt nicht eine einzige weibliche Verwandte von paffendem Alter,mit der Ihr Euch über einen solchen Gegenstand berathen konn-tet, und Väter find im Grunde doch nur Männer."

Der meinige ist so liebevoll, wohlwollend und zärtlich, wienur eine Frau sey» kann, MrS. Bloomfield."

Ich glaube dies Alles, obschon er vielleicht nicht ganz soscharfsichtig in einer derartigen Angelegenheit ist. Darf ich michso frei aussprechen, als ob ich Eure ältere Schwester wäre?"

Redet so offen, als Euch beliebt, Mrs. Bloomfield; aberIhr müßt mich über meine Antworten gebieten lassen."

Es ist also, wie ich vermuthete," sagte MrS. Bloomfield ge-dankenvoll.Die Männer find gewonnen, und dieses junge Wesen istin der wichtigsten Angelegenheit ihres Lebens ganz ohne Beschützer."

MrS. Bloomfield was soll dies heißen? was könntIhr meinen?"

Es handelt sich bloS von allgemeinen Grundsätzen, Kind.Euer Vater und Euer Vetter haben sich als Partieen bctheiligt,statt das Amt achtsamer Schildwachen zu übernehmen, und mitoll ihrer vermeintlichen Sorgfalt haben sie Euch durch das Dunkelweiblicher Unsicherheit tappen lassen, während einer der angeuehm-Eva Efßnqhi»». 29