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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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gekommen; dann aber machte er sich hastig los und wandte sich,um Eva wieder aufzusuchen aber sie war entflohen. Währenddes kurzen Zwischenraums zwischen der Anrede ihres Vaters undder Erwiederung Pauls halte sie Mittel gefunden, sich unsichtbarzu machen und die Gentlcmen allein zu lassen. Der junge Mannwollte ihr folgen; aber der besonnenere Mr. Essingham sah, daßdie Gelegenheit jedenfalls sehr günstig zu einem Privatgespräch mitseinem künftigen Schwiegersohn, dagegen wenigstens zu einer son-derlich vernünftigen Unterhaltung unter den Liebenden nicht sehr ge-eignet war, weßhalb er den Arm des jungen Mannes ergriff undihn nach einem abgelegeneren Gartengange führte. Eine halbeStunde vertraulichen Gesprächs beruhigte die Gefühle Beider undmachte Paul PowiS zu einem der glücklichsten Sterblichen.

ViernndzwanzigsteS Kapitel.

Ihr werdet wunderbarllch weise bandeln.Mein guter Rcynalk, wenn vor dem BesuchIhr Kundschaft einzieht über sei» Benehmen.

Hamlet.

Änna Sidley machte sich eben mit EvaS Kleidern zu thun,mit denen sie sich so gerne beschäftigte, obschon Annette ihren Ge-schmack viel zu gering anschlug, um ihr die Anwendung einer Na-del oder die Anpassung eines Gewandes auf den schönen Leib ihrerGebieterin zu gestattenals unsere Heldin in das Gemach glitt undauf einen Sopha niedersank. Sie war viel zu sehr von ihren ei-genen Gefühlen in Anspruch genommen, um die Anwesenheit ihrerstille», unaufdringlichen alten Wärterin zu bemerken, aber auch vielzu sehr an ihre Sorgfalt und Theilnahme gewöhnt, um derselben,wenn sie ihr ausgefallen wäre, zu achten. Einen Augenblick saßsie da, das Antlitz von Hellem Scharlach übergoffen und die Hände

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