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Vorschlag, daß die Frauenzimmer auf die Straße hinnntergehenund das Fest mitansehen sollten.
„Mein Kind, dies ist ein seltsamer Einsall von einer zwanzig-jährigen Dame," versetzte ihr Vater.
„Wie so, seltsam, lieber Vater — in Europa »ahmen wirja stets an den Dorffcstlichkeilen Theil."
„Oertainement," rief die entzückte Mademoiselle Viefvillc.„6est de rixuoue memo."
„Und hier ists de lixueun, Mademoiselle Viefvillc, daß sichjnnge Damen davon fern halten," bemerkte John Effinghain. „Ichwürde es sehr bedauern, wenn ich heute eine von euch dreien inden Straßen von Templeton sehen müßte."
„Warum dies, Vetter Jack? Haben wir Etwas von derRohheit unserer Landsleute zu fürchten? Ich habe doch im Gegen-theil stets gehört, daß in keinem anderen Theil der Welt daszweite Geschlecht so durchgängig mit Achtung behandelt werde, wiein dieser unserer Republik; gleichwohl muß ich aus alten diesenominösen Gesichtern bemerken, daß eS für ein Mädchen nicht ge-rathen ist, sich bei einer Kesta den Straßen eines Dorfs anzu-vertrauen."
„Ihr habt nicht ganz Unrecht in dem, was Ihr jetzt sagt,Miß Effingham, aber auch nicht ganz Recht. Das weibliche Ge-schlecht wird im Ganzen bei uns gut behandelt; aber doch paßteS nicht für eine Lady, sich in dergleichen Scene» zu mischen, ob-gleich dies in Europa recht wohl geschehen kann und auch geschieht."
„Ich habe diesen Unterschied von der Thatsache ablciten hören,"bemerkte Paul PowiS, „daß die Frauen in Amerika keinen gesetz-lichen Rang haben. Unter Nationen, wo die Stellung einer Ladhdurch gesetzliche Verordnungen geschützt ist, kann sie ohne Gefährdeeinen Schritt der Herablassung thun; aber hier, wo Alles gleichvor dem Gesetz ist, verkennen so Viele die eigentliche Bedeutungihrer Stellung in einer Weise, daß daS Frauenzimmer gcnölhigt