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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
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384
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Wir müssen folgen," sagte Grace hastig, ihre Augen wi-schend und die Spuren der Thränen von ihren Wangen reibend,entschuldigt mich, Sir George Templeinore; öffnet"

Er öffnete wirklich aber nicht die Thüre, sondern seineArme. Es war Grace wie einer Person, die schwindelnd an einemAbgrunde steht; aber als ste fühlte, daß der junge Baronct zurHand war, um sie anfzufangen, mußte, statt daß ste augenblicklichdas Bibllothekzimmer verließ, die Glocke zum Nachtessen entbieten,«he ste sich wieder an das erinnerte, was ste so dringend beab-sichtigt halte.

Eiittmdzwailzigsteü Kapitel.

»An diesem Tage soll nicht Einer denken.Daß er zu HauS Geschäfte habe.'

König Heinrich VIH.

AaS warme Wetter, welches stets ein wenig hinter dem derunteren CountieS zurückblieb, war noch nicht in die Berge ge-drungen, obschon die Jahreszeit bis in die erste Woche des Julivorgerückt war. DasNnabhängigkeitsfest," wie der vierte diesesMonats von den Amerikanern genannt wird, war herangekommen,und die Templetoner boten wie gewöhnlich all ihren Witz ans, umdiese Feierlichkeit mit der üblichen verständigen und sittlichen Weihezu begehen. Der Morgen begann mit dem Paradezng einigeruniformirtcn Compagnieen aus der Umgegend; in den Straßenwurden viele Pfefferkuchen nebst Sproffcnbier consumirt, in denGewürzläden ansehnliche Libationen von Whiskey gebracht, und inden Schenken erlitten alle Arten von Liqneuren, die znm Theil sehrehrgeizige Namen trugen, dasselbe Schicksal.

Man hatte Mademoiselle Biefville längst ans die große ame-rikanische Fete oder auf das amerikanische Nationalfcst aufmerksamgemacht; sie schmückte sich daher an diesem Morgen mit Hellen