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22 (1846) Eva Effingham oder die Heimath : eine Fortsetzung "der Heimkehr"
Entstehung
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Um Euretwillen würde ich bereitwillig alle meine Hoffnungenim Westen aufgeben."

Nein, Sir, ich kann ein solches Opfer nicht annehmen. Ichwill nicht sage», vergeßt mich, aber vergeßt Enre Hoffnungen hierund erneuert die über dem Mississippi drüben wieder, von denenIhr sobedachtsam abgestanden seyd. Ich will gegen meinenVater diese Unterhaltung nicht in einer Weise berühren, daß da-durch unnöthige Vorurtheile gegen Euch geweckt werden könnten,und während ich Euch, wie ein jedes Mädchen soll, für ein Er-bieten danke, das wenigstens theilweise auf Rechnung Eurer gutenMeinung von mir kommen muß, werdet Ihr mir wiederholt ge-statten, Euch den besten Erfolg für alle Eure rechtmäßigen Unter-nehmungen im Westen zu wünschen."

Eva gab Mr. Bragg keine weitere Gelegenheit, seine Be-werbung wieder aufzunchmcn, sondern verbeugte sich und ließ denAdvokaten allein. Mr. Dodgc, der aus der Ferne zugesehen hatte,eilte nun herbei, um seinen Freund über das Resultat zu befragen;denn es war zuvor im Geheim unter diesen bescheidene» Jüng-lingen ausgemacht worden, daß Jeder sein Glück bei der Erbinversuchen sollte, wenn etwa, wie zu erwarten stand, der erste An-trag nicht angenommen wurde. Zu SteadfastS großem Aerger undwahrscheinlich auch zur Ueberraschung des Lesers theilte AristobuluSseinem Freunde mit, daß Eva'S Benehmen und Sprache ihm volleErmuthigung gegeben habe.

Sie dankte mir für den Antrag, Mr. Dodge," sagte er,und ihre wiederholten Wünsche für mein künftiges Wohlergehen imWesten waren warm. Eva Efsingham ist in der That ein bezau-berndes Geschöpf."

Im Westen? Vielleicht meint sie dies anders, als Ihr Euchvorstellt. Ich kenne sie wohl; das Mädchen ist voll Arglist."

Arglist, Sir? sie sprach so einfach, wie ein Frauenzimmernur sprechen kann, und ich wiederhole es Euch, daß ich in ihre«